Blindenmarkt

Erstellt am 10. Januar 2018, 05:00

von Ingeborg Grubner

Ehrungen und Entwürfe beim Neujahrsempfang. Mit einer Festveranstaltung ehrte die Gemeinde Mitarbeiter, Vereine und Unterstützer. Entwürfe für das neue Gemeindeamt wurden der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Geehrten mit ihren Urkunden (v.l. ): Franz Kronsteiner junior, Franz Oberaigner, Bürgermeister Franz Wurzer, Alfred Heigl und Franz Berger. Foto: Ingeborg Grubner  |  Ingeborg Grubner

Die Gemeinde lud am Dreikönigstag zum traditionellen Neujahrsempfang ins Foyer der Ybbsfeldhalle und sprach Mitarbeitern, Vereinen und Unterstützern für ihr oft langjähriges Engagement ihren Dank aus.

Pater Franz Krenzel fand nach der Begrüßung durch den Bürgermeister berührende Worte zur Festveranstaltung, welche ja anfangs alljährlich im Pfarrhaus stattfand: „Der Sinn dieser Veranstaltung liegt darin begründet, einander zu danken, hinein zu fühlen, was man noch verbessern kann und alles zu koordinieren, um die Wirkkraft zu erhöhen, sodass die Zusammenarbeit noch mehr blüht, denn wir wollen diejenigen sein, die das gute Klima fördern.“

Silberne Ehrennadel für Franz Kronsteiner

Im Anschluss daran nahm Bürgermeister Franz Wurzer die Ehrungen vor. Er bedankte sich bei Franz Kronsteiner junior für seine jahrzehntelange Arbeit in der Jugend- und Trachtenkapelle und als Kapellmeister und überreichte ihm die silberne Ehrennadel der Marktgemeinde Blindenmarkt. „Besonderer Dank gilt auch Franz Oberaigner, der 28 Jahre dem Kameradschaftsbund als Obmann vorstand und sieben Mal einstimmig gewählt wurde. Die Marktgemeinde überreicht ihm das goldene Ehrenzeichen“, erklärte Wurzer.

Weiters geehrt wurden die beiden Vizebürgermeister außer Dienst, Franz Berger, der auch ehemaliger Chef des Roten Kreuzes ist, und Alfred Heigl. Ihnen überreichte Blindenmarkts Ortschef für ihre langjährige Tätigkeit den Ehrenring der Marktgemeinde.

Beim Neujahrsempfang fehlte natürlich auch ein Ausblick in die Zukunft nicht: „Auf Grundlage des Ideenwettbewerbes vorigen Jahres zum Umbau des Gemeindeamts und teilweisen Neugestaltung des Marktplatzes haben fünf Baumeister ihre Pläne abgegeben, die heute im Foyer zur allgemeinen Einsicht aufliegen. Heuer im Frühjahr wird unter Einbindung der Bevölkerung die Entscheidung getroffen, mit wem wir planen. Weiters wird die Spedition Anton Wagner einen neuen Standort in Form eines Logistikzentrums errichten“, erörterte Wurzer.

Das Jahr 2019 wird dann für die Blindenmarkter ein besonderes Festjahr: „Vor genau 450 Jahren, nämlich 1569 wurde unsere Gemeinde zum Markt erhoben. Dieses Jubiläum wird gebührend gefeiert. Mit dem Intendanten der Herbsttage, Michael Garschall, und dem Kulturausschuss wird zum Jubiläumsjahr ein interessantes Programm erarbeitet“, freut sich Wurzer. Der Pfarrkirchenrat unterstützte bei der Verköstigung und die Blindenmarkter Hofmusi sorgte beim Neujahrsempfang für die musikalische Umrahmung.