Erstellt am 04. Januar 2018, 14:10

von NÖN Redaktion

Das „Trogerstift“ im Waldviertel. Ein Rundgang im Benediktinerstift Altenburg gleicht einer Zeitreise durch 900 Jahre Klostergeschichte!

Das Benediktinerstift Altenburg (hier die Ostfassade) gilt als Barockjuwel.  |  Stift Altenburg

Seit dem Jahr 1144 leben und arbeiten in Altenburg Benediktinermönche.

Sichtbares Zeugnis dieses langen Wirkens ist die weitläufige Klosteranlage mit ihren zahlreichen Besonderheiten, die seit vielen Jahren für interessierte Besucher offen stehen.

Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist Stift Altenburg für die Fresken des Barockmalers Paul Troger , die es über der Kaiserstiege, in der Bibliothek und in der Stiftskirche zu entdecken gilt. Von der barocken Pracht der Kaiserzimmer geht es hinunter in die tiefsten Kellerräume.

Erst vor einigen Jahren konnten die Grundmauern der mittelalterlichen Klosteranlage freigelegt werden. Nur wenige Schritte trennen hier das Mittelalter vom 21. Jahrhundert: Von den Ausgrabungen führt der Weg vorbei an der grotesken Krypta und der prachtvollen Bibliothek hinaus auf die Altane, die einen grandiosen Ausblick ins Kamptal bietet.

Die Stiftsgärten – allen voran der große „Garten der Religionen“ – laden im Wechsel der Jahreszeiten zu immer wieder neuen Entdeckungen ein.

Nach einer Stärkung im Stiftsrestaurant im Kaiserhof darf der Besuch des Klosterladens nicht fehlen: Kulinarische Genüsse für zu Hause oder spannende Literatur zum Nachlesen finden sich hier genauso wie kleine oder größere Mitbringsel – als Erinnerung an einen abwechslungsreichen Tag im Stift Altenburg!

Unser besonderer Tipp:

Von Mai bis Oktober findet jeden Samstag, Sonntag und Feiertag, jeweils um 11 und 14 Uhr, eine Stiftsführung für Individualbesucher statt. Treffpunkt ist im Foyer, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Kontakt & Information

Besichtigung von Stift und Gärten: 1. Mai bis 26. Oktober, täglich von 10 bis 17 Uhr

 |  NOEN