Erstellt am 08. Januar 2018, 15:50

von NÖN Redaktion

Erholung für Körper und Geist. Sehenswürdigkeiten und zauberhaftes Ambiente - die Stadt Gmünd ist immer eine Reise wert.

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Hoch oben in der nördlichsten Region Österreichs, dem oberen Waldviertel, liegt Gmünd, eine Stadt mit besonderem Flair und einem facettenreichen Angebot an Natur, Gesundheit, Sport, Kulinarik und Kultur.

Die Sgraffitohäuser und das Alte Rathaus, ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert, bilden den Mittelpunkt des historischen Stadtkerns. Die Stadtpfarrkirche von Gmünd, im 13. Jahrhundert erbaut, wurde dem Hl. Stephanus geweiht. Das Innere der Kirche wurde im Neugotischen Stil umgestaltet. Das älteste Gebäude der Stadt ist das Schloss aus dem 12. Jahrhundert. Der Schlosspark beherbergt zahlreiche botanische Raritäten und bietet Erholung inmitten der Stadt.

Im Glas- und Steinmuseum wird den ehemals bedeutendsten Wirtschaftszweigen des oberen Waldviertels - Glas und Stein - Referenz erwiesen. Das Schaumuseum in der „Alten Huf- und Wagenschmiede“ ist eine typische Huf- und Wagenschmiede, wie es nur mehr wenige in Österreich gibt. Das Stadtmuseum im alten Rathaus bietet mit Schauobjekten und einer Multimediaschau einen Einblick in die historische und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

Auf den Spuren der Geschichte

Die Gmünder Neustadt entstand aus dem 1914 in Gmünd errichteten Flüchtlingslager, es war eines der größten in der österreichisch- ungarischen Monarchie. Etwa 200.000 Flüchtlinge aus allen Teilen der Monarchie wurden im Lager untergebracht, an die 30.000 Menschen fanden auf dem Lagerfriedhof ihre letzte Ruhestätte.

Ein Rundgang durch das ehemalige Flüchtlingslager führt zu den historischen Schauplätzen und noch bestehenden Gebäuden aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Als schützender Rahmen umgibt eine bezaubernde Naturoase fast die ganze Stadt. „Natur erleben“ ist bei uns mehr als ein Schlagwort.

Von Natur umgeben

In seiner „außergewöhnlichen Stadtumrahmung“ besitzt Gmünd einen fast geschlossenen Ring hochwertiger Natur. Die herausragende Besonderheit von mitteleuropäischem Format ist die Vielfalt an geschützten Gebieten wie Malerwinkel, Teichkettenweg, Lainsitzniederung und Wasserfeld. Besonders hervorzuheben ist der Naturpark Blockheide Gmünd-Eibenstein mit seinen Wackelsteinen und der herrlichen Waldund Heidelandschaft mit den riesigen Granitblöcken, Aussichtsturm, Infozentrum mit Ausstellung über die „Geburt der Wackelsteine“ und Jausenstation.

Der Blockheideturm bietet eine herrliche Aussicht.  |  privat

Nostalgie auf Schienen

Ein Ausflugserlebnis der besonderen Art sind die Fahrten mit der Waldviertler Schmalspurbahn von Gmünd aus über den „Waldviertler Semmering“ durch die beiden Tunnels sowie über zwei Viadukte, vorbei an monumentalen Granitwänden und Granitblöcken nach Groß Gerungs und Litschau.

Ein besonderes Ambiente bietet das malerisch inmitten der Natur gelegene Gmünder Strandbad. Der sieben Hektar große und bis zu 35 Meter tiefe Naturbadesee mit Sandstrand bietet Badespaß mit „Strandfeeling“. Wohlfühlen und die Zeit genießen kann man im Sole-Felsen-Bad Gmünd beim Aßangteich mit angeschlossenem Hotel. Die Sole- und Süßwasserbecken im Innen- und Außenbereich, die einzigartige Saunalandschaft, die Wasserrutsche und das umfangreiche Angebot bieten dem Badegast Spaß das ganze Jahr über.

Gastlichkeit und Gemütlichkeit werden in Gmünd seit jeher großgeschrieben. Viele Gasthäuser, Vier- Sterne-Hotels, „Beisl´n“, Cafes und Spezialitätenlokale bemühen sich um ihre Gäste.