Erstellt am 10. Oktober 2017, 01:02

von Thomas Vogelleitner

C3 Aircross leitet französische SUV-Offensive ein. Mit dem C3 Aircross startet die Marke mit dem Doppelwinkel ihre SUV-Offensive (mit hauseigenen Entwicklungen). Wir waren mit dem Franzosen schon unterwegs.

Die Karosserie ist gegenüber dem „normalen“ C3 um 20 Millimeter höhergelegt: C3 Aircross. Eine freund-liche Erscheinung – und eine saubere. Alle Motoren liegen unter der relevanten Sachbezugsgrenze von 127 GrammCO2 pro Kilometer– somit auch alsFirmenfahrzeuginteressant.  |  NOEN, Citroën

SUVs wirft man ja gerne vor, sie seien protzig oder aggressiv – oder im schlimmsten Fall beides. Beim C3 Aircross ist das überhaupt nicht der Fall! Der komplett neue Franzose (C3- Picasso-Nachfolger, Peugeot-2008- und Opel-Crossland-X-Bruder) hinterlässt einen überaus sympathischen Eindruck.

Ein Auto zum Kuscheln. Und ein Auto für Individualisten: Ein umfangreiches Personalisierungsangebot bestehend aus 85 Gestaltungsmöglichkeiten außen – darunter drei Dachfarben und drei Style-Pakete – sowie fünf Ausstattungsvarianten für den Innenraum steht zur Verfügung. Damit wird jeder C3 Aircross zum Unikat.

Ein wahres Raumwunder

Beim Platzangebot kommen die Citroën-Leute ins Schwärmen: „Best in Class“ (Kleinwagenklasse) – so hat der 4,15 Meter lange, 1,76 Meter breite und 1,60 Meter hohe „People minded“-SUV ein Kofferraumvolumen von mindestens 410/520 Litern (die Fondbank ist um 150 Millimeter verschiebbar), maximal passen 1.289 Liter rein.

Beeindruckend die Laderaumlänge: Die umklappbare Beifahrersitzlehne schafft Platz für bis zu 2,40 Meter lange Gegenstände. Ebenfalls beeindruckenddie Kopffreiheit – vorne wie hinten.

Fahreindruck? Zum Rasen verleitet dieser Wagen nicht, was, ehrlich gesagt, in Zeiten wie diesen kaum stört. Schlimm ist auch nicht, dass die Federung weich ist (die Sessel würden gut ins Wohnzimmer passen, so weich und bequem sind sie, aber sie bieten zumindest ein Mindestmaß an Seitenhalt und Stabilität). Und man stört sich nicht an einer Lenkung mit reichlich Laisser-faire.

Mit den Motoren – drei Dreizylinder-Benziner mit 82, 110 (auch mit Wandlerautomatik) oder 130 PS und zwei Vierzylinder-Diesel mit 100 oder 120 PS – kann man sich gut anfreunden.

Allradantrieb ist nicht vorhanden

Ja, natürlich Dreizylindersound ist Dreizylindersound, aber sorry, es gibt weitaus Schlimmeres. Allradantrieb? Fehlanzeige! Dafür gibt es die intelligente Traktionskontrolle „Grip Control“ (optional, ab 418,80 bei fünf Prozent Normverbrauchsabgabe), inklusive Bergabfahrassistent (das System regelt das Fahrzeug auf 3 km/h runter).

Das heißt: Ausflüge ins leichtere Gelände werden mit links absolviert. Außerdem: SUVs werden mittlerweile massenhaft als Fronttriebler gekauft.

Im C3 Aircross fühlt man sich so gelassen, dass alle Eile von einem abfällt und man keinen Wert legt auf schnelle Sprints und hohe Spitzengeschwindigkeiten. Irgendwie ideal zum Entspannen!

Bestseller ist vorprogrammiert

Die österreichischen Citroën-Leute sind überzeugt, dass der SUV ein Bestseller wird, dass er im Citroën-Ranking ganz, ganz vorne zu finden sein wird.

Der C5 Aircross kommt übrigens Ende 2018.