Erstellt am 09. Januar 2018, 01:03

von Thomas Vogelleitner

Kia Stinger 3.3 T-GDI AWD GT. Auf die Plätze, fertig, los: Der 370-PS-Stinger schafft den Sprint auf Tempo 100 in knapp unter fünf Sekunden – und Schluss mit lustig ist erst bei 270 km/h.

Der Name Stinger kommt von Sting, englisch für Stachel … Die Kia-Limousine fährt so, wie sie aussieht: schick undsportlich. Macht Lust auf lange Strecken.  |  NOEN, Kia

Der Stinger ist inspiriert durch die klassischen Grand Tourer. Das heißt: Kraftvolle, elegante Autos, die es ihren Besitzern ermöglichen, stilvoll und schnell zu reisen. Von wegen Koreaner: Der 4,83 Meter lange „Technologieträger“ wurde in Frankfurt/Main entwickelt, erprobt und ausgefeilt auf dem berühmt-berüchtigten Nürburgring.

„Unser“ V6-Benziner klingt kernig und sonor und gibt mächtig was her. Das Auto fühlt sich agil, aber nicht nervös an. Das Torque Vectoring des Allradantriebs (heckbetont, übrigens von Magna) lässt den Stinger am Limit um die Kurven carven – und zaubert dem Fahrer dabei ein breites Grinsen ins Gesicht. Tempo 100 ist nach 4,9 Sekunden erreicht – so flott war noch kein Serienmodell der Marke Kia. Serienmäßig ist eine achtstufige Automatik an Bord. Hier setzen die Kia-Leute erstmals einen Drehmomentwandler mit Fliehkraftpendel ein, der Drehschwingungen im Antriebsstrang reduziert und sonst eher bei Flugzeugen und im Rennsport zu finden ist.

Noch ein Blick in den Innenraum: Die Idee hinter der Gestaltung des tiefliegenden Innenraums ist, dass man sich wie in einem Kokon fühlen soll. Aber keine Sorge: Platzangst kriegt man keine, der Stinger ist ein Auto zum Wohlfühlen! Und ab und zu müssen sich die Mitfahrer fest anhalten …