Erstellt am 05. Januar 2018, 13:29

von Redaktion noen.at

E-Auto-Anschaffung geplant? Nicht nur das Auto zählt!. Der Trend dürfte sich auch 2018 ungebrochen fortsetzen: Immer mehr Menschen denken über die Anschaffung eines E-Autos nach. „Bei der tatsächlichen Anschaffung geht es aber nicht nur um das Auto selbst.

EVN / Lierzer

Eine besonders wichtige Voraussetzung für die E-Mobilität ist eine gute Lade-Infrastruktur, vor allem zu Hause. Denn Studien ergeben, dass fast 90 % der Ladungen zu Hause erfolgen“, verrät EVN E-Mobilitätsverantwortliche Ute Teufelberger.

Aufladen zu Hause am günstigsten

Und das macht Sinn, denn generell gilt: das Aufladen zu Hause ist am günstigsten, da dort die Infrastruktur selbst betrieben wird. Doch Vorsicht, nicht jede Steckdose ist für große Strommengen ausgelegt.

„Interessierte sollten vor der Anschaffung ihre Steckdose daheim und auch die Stromleitung zum Laden des E-Autos von einem Elektriker überprüfen lassen. So wird überprüft, dass die gesamte Anlage für die hohe Belastung geeignet ist – und man beugt außerdem einem möglichen Schaden vor“, so Teufelberger.

„Die beste und deutlich leistungsstärkere Lösung erhält man mit einer speziell für E-Fahrzeuge entwickelten Ladebox. Mit der EVN Ladebox lädt man komfortabel und sicher. Zusätzlich ist das E-Auto auch deutlich schneller wieder fahrbereit.“

Am besten erkundigt man sich schon vor dem Kauf beim Händler, wie und mit welcher Leistung auf welchem Stecker das Fahrzeug zu Hause und unterwegs geladen werden kann. Ausschlaggebend ist das im E-Auto verbaute Ladegerät. Nicht jedes Fahrzeug kann dreiphasigen Kraftstrom vollständig ausnutzen.

Zuhause können dreiphasige Modelle mit 11 kW wieder eine Reichweite von 60 km pro Stunde erhalten. Einphasige Modelle hingegen, laden maximal 3,7 kW wodurch rund 20 km Reichweite pro Stunde erzielt werden können. In jedem Fall können über Nacht mehr als 200 km geladen werden.