Baden

Erstellt am 13. Februar 2018, 05:50

von Philipp Grabner

Stöckl feierte den 50er. Bundesrätin Angela Stöckl-Wolkerstorfer beging nun ihren Runden. Ein Gespräch über Politik und ihre persönlichen Wurzeln.

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Politisch wie auch beruflich ist Angela Stöckl-Wolkerstorfer in der Region tief verwurzelt und vernetzt. Doch ursprünglich kommt die Abgeordnete zum Bundesrat gar nicht aus dem Bezirk – geboren wurde sie in Wien, aufgewachsen ist sie in Eibesbrunn, einer kleinen Gemeinde im Weinviertel. Seit 1997 ist sie im Pflege- und Betreuungszentrum Mödling tätig – auch neben ihrer politischen Funktionen als Gemeinderätin in Baden und als Bundesrätin in Wien, denn: „Der Bezug zu den Menschen ist mir wichtig!“

Entscheidung für Bundesrat steht noch aus

Politisch aktiv ist Stöckl-Wolkerstorfer bereits seit Jugendjahren, ihre Karriere startete bei der JVP. „Verstärkt hat sich dies wieder durch mein Engagement im Sozial- und Familienbereich in Oberwaltersdorf, wo ich auch im Pfarrgemeinderat tätig wurde. 2010 bin ich in Oberwaltersdorf dann aufgrund meiner Vorzugsstimmen in den Gemeinderat gewählt worden“, erzählt die nun 50-Jährige. 2011 gründete sie in Oberwaltersdorf auch eine „Wir Niederösterreicherinnen“-Frauengruppe, 2013 wurde sie in den Bundesrat entsandt. Seit 2016 ist sie in Baden Gemeinderatsmandatarin.

In die Politik sei sie gegangen, „weil ich als Mutter, sozial Denkende mitgestalten wollte, um unsere Stadt, unsere Region und unser Land positiv weiterzubringen“, wie sie sagt: „Politik ist für mich auf die Menschen zugehen, um zu hören, was sie bewegt!“ Nun hofft Stöckl, die zuletzt auch bei der Landtagswahl kandidiert hatte, wieder in den Bundesrat entsandt zu werden – eine Entscheidung steht allerdings noch aus. „Ich möchte Brücke sein – zwischen Landtag und Bundesgesetzgebung, mich genau hier einbringen!“