Erstellt am 03. Januar 2018, 05:29

von Philipp Grabner

NEOS „überrascht“ von Forderung nach Entschuldigung. Debatte rund um einen Brief der pinken Spitzenkandidatin Indra Collini.

Landessprecherin Indra Collini tritt für die NEOS als Spitzenkandidatin an.  |  E. Marschik

Kritik an den NEOS kam in der Vorwoche von Grüne-Spitzenkandidatin LAbg. Helga Krismer. Weil die pinke Landesspitzenkandidatin Indra Collini in einem Brief schrieb, dass es im NÖ Landtag keine Partei gebe, die sich für Kontrolle und Nachhaltigkeit einsetze, verlangt Krismer nun eine Entschuldigung für diese „Unterstellung“, wie sie in einer Aussendung schrieb: „Die NEOS passen damit sehr gut in die Riege der Blender und Steigbügelhalter, die der ÖVP die absolute Macht absichern, um selbst in den Genuss von gut dotierten Ämtern und Posten zu kommen.“

Verwundert über Krismer zeigt sich hingegen ihr Koalitionspartner in Baden, NEOS-Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber: „Wenn es ihr um Kontrolle und Transparenz geht, sollte sie diejenigen attackieren, die für den Filz in NÖ verantwortlich sind, und nicht die NEOS, die überall, wo sie vertreten sind, eine laute Stimme gegen Filz und Packelei erheben.“