Erstellt am 17. April 2018, 05:29

von Elfi Holzinger

Comeback für Hocheck. Neuer Pächter für die Schutzhütte und die Mautstraße ist nach zwei Jahren Pause endlich wieder befahrbar.

Thomas Strohschneider und Tochter Denise Grosiner freuen sich.  |  NOEN

Das Hocheck ist mit einer Höhe von 1.037 Metern der einzige Eintausender im Bezirk Baden. Das knapp unterhalb des Gipfels befindliche ÖTK-Schutzhaus grenzt an die Gemeinden Furth und Altenmarkt, liegt in einer Höhe von 1.030 Metern und ist ein beliebtes Ausflugsziel zahlreicher Wanderer und Naturliebhaber, die sich jetzt auf ein neues und sehr motiviertes Pächterteam freuen können. Und auch das leidige Thema mit der knapp zwei Jahre lang gesperrten Mautstraße ist vom Tisch. Sie ist ab 28. April wieder befahrbar.

Mautstraße ist ab 28. April wieder befahrbar

Das Unternehmen „PVengergie“ stattet die Traditionsschutzhütte mit einer Photovoltaikanlage aus und pachtet sie auch gleich. Dafür wurde Thomas Strohschneider und seiner Tochter Denise Grosina die Koordination des Hüttenbetriebes übertragen und die beiden werden mit zahlreichen Ideen richtig durchstarten. Geplant sind unter anderem Wanderungen mit Alpacas, Rad- und Mountainbikerennen sowie „Schmankerlmärkte“.

„Wir können auch locker 5.000 bis 6.000 Leute auf unserem Berg mit Konzerten anlocken, sei es mit Klassik oder mit Jugendveranstaltungen. So bringen wir den Berg zum Beben. Und in der Walpurgisnacht am 1. Mai wird es ein großes Maifeuer geben“, so Thomas Strohschneider.

Natürlich soll aber die Schutzhütte auch ihren ursprünglichen Charme behalten und die vielen Wanderer und Naturliebhaber versorgen. „Und auch dafür haben wir ein Konzept“, sagt Strohschneider lachend.

Ein gutes Serviceteam wird die Besucher mit gepflegter und gutbürgerlicher Hausmannskost verwöhnen – und zwar ausschließlich mit regionalen Produkten. Am 28. April findet ab 10 Uhr die Eröffnung der Hocheck-Schutzhütte statt. Die Trachtenkapelle Furth wird dabei für musikalische Unterhaltung sorgen.