Bruck an der Leitha

Erstellt am 12. Januar 2018, 08:49

von Redaktion noen.at

Raub auf Tankstelle geklärt: 43-Jähriger gestand Tat!. Ermittlungserfolg der Polizeiinspektion Bruck an der Leitha – Beschuldigter nach bewaffnetem Raub in Haft!

LPD NÖ

Der bewaffnete Raubüberfall auf eine Tankstelle in Bruck an der Leitha am 1. Jänner (NÖN.at hatte berichtet) ist geklärt - dank der Wachsamkeit von Beamten der Polizeiinspektion Bruck an der Leitha konnte der Beschuldigte rasch ausgeforscht und festgenommen werden.

Bei den Ermittlungstätigkeiten im Zusammenhang mit dem Tankstellenraub hatte ein Zeuge einen Hinweis auf ein mögliches Fluchtfahrzeug gegeben. In den Abendstunden des 9. Jänner wurden die Polizisten im Zuge des Streifendienstes auf einen Pkw aufmerksam, der auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Bruck an der Leitha geparkt war und Ähnlichkeiten mit dem beschriebenen Fluchtauto aufwies.

Deshalb kontrollierten die Polizisten die nähere Umgebung, um den Lenker des Pkws ausfindig zu machen. In einem Lokal wurde schließlich ein 43-jähriger Mann angehalten, der sich vorerst nicht zu erkennen geben wollte, schließlich aber als Fahrzeuglenker identifiziert werden konnte.

Tatwaffe und Bekleidung sichergestellt

Es stellte sich heraus, dass der Pkw einem Bekannten des Mannes aus dem Bezirk Bruck an der Leitha gehört, bei dem er vorübergehend und unangemeldet wohnte. Seinen Hauptwohnsitz hat der Verdächtige im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See.

An der Aufenthaltsadresse des Verdächtigen konnte die Tatwaffe – eine Schreckschusspistole mit angestecktem Magazin, mit Gas-Patronen gefüllt – in einem Koffer aufgefunden und sichergestellt werden. Ebenso stellten die Polizisten dort die Tatkleidung sicher.

Aufgrund der erdrückenden Beweislage gestand der 43-Jährige schlussendlich den Raub.

Das Handy des Opfers und die leere Handtasche wurden im Stadtgebiet von Bruck an der Leitha aufgefunden. Der Beschuldigte soll die Geldbörse in einen Fluss geworfen und das geraubte Bargeld unmittelbar nach der Tat verspielt haben.

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde der Beschuldigte in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.