Mannersdorf am Leithagebirge

Erstellt am 13. Januar 2018, 04:15

von Nicole Frisch

Kitzweger verlässt das Zementwerk. Der bisherige Werksleiter übernimmt die Verantwortung für zehn Werke in Frankreich. Sein Nachfolger wird Christopher Ehrenberg.

Der ehemalige und der neue Werksleiter: Joseph Kitzweger und Christopher Ehrenberg.  |  Frisch

Seit 2012 leitete Joseph Kitzweger das Lafarge-Zementwerk in Mannersdorf. Nun wechselt er nach Paris und übernimmt dort die Verantwortung für zehn Lafarge-Zementwerke.

Es ist allerdings nicht der erste berufliche Wechsel für Kitzweger. Die Organisation von LafargeHolcim sieht es vor, dass in den Managementpositionen alle paar Jahre ein Wechsel stattfindet.

Mannersdorf, so Kitzweger, sei eine der längsten Stationen gewesen, wo er beruflich tätig war. „Es ist schwierig, sich von einem Ort zu lösen, an dem man glückliche Jahre verbracht hat“, betont Kitzweger. Er hofft daher auch, Kontakte nach Mannersdorf halten zu können.

Gleichzeitig freue er sich aber auch schon auf das neue Abenteuer in Frankreich – „obwohl es sprachlich sicherlich schwieriger sein wird als in Mannersdorf“, scherzt Kitzweger. Die Stelle in Paris wurde ihm von LafargeHolcim vorgeschlagen. „Das hat für mich sehr gut gepasst. Ich schätze das Land und auch meine Kinder sind zum Teil dort aufgewachsen“, erzählt Kitzweger.

Nachfolger bezog am Montag sein Büro

In seiner Zeit als Werksleiter wurden einige Projekte im Mannersdorfer Zementwerk umgesetzt. „Er brachte sehr viel Engagement für die Projekte auf“, betonte Markus Markowitsch im Namen der Lafarge-Bediensteten im Rahmen von Kitzwegers Abschiedsfeier. Eines seiner wohl größten Projekte war der Bau des neuen Kalzinators, der seit dem vergangenen Jahr in Betrieb ist.

Als die Abschiedsfeier am Freitagabend begann, war Kitzwegers Büro im Zementwerk bereits geräumt. Am Montag wurde es schon von seinem Nachfolger Christopher Ehrenberg bezogen. Für Ehrenberg ist es eine Rückkehr in die Stadtgemeinde, denn er war hier bereits nach seinem Studium als Produktionsleiter tätig. Zuletzt arbeitete er allerdings in einem Zementwerk in Tschechien. „Es ist wie ein Nachhausekommen für mich“, unterstreicht Ehrenberg. Er freue sich bereits auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, aber auch mit der Gemeinde.

Seinem Nachfolger gibt Kitzweger Folgendes mit: „Man braucht einerseits ein gutes Team und andererseits muss man die notwendigen finanziellen Mittel bekommen.“