Puchenstuben

Erstellt am 11. Januar 2018, 05:00

von Christian Eplinger

Ex-SPÖ-Bürgermeister als Anton Erber-Fan (ÖVP). Anton Erber startet mit Montag seine Wahlkampftour im Bezirk und hat dabei auch prominente Unterstützer aus anderen Parteien.

Anton Erber mit seinen Wahlwerbe-Utensilien und der Werbetafel des 57-köpfigen, sehr prominenten Unterstützungskomitees aus dem Scheibbser Bezirk.  |  Christian Eplinger

„Ich unterstütze Toni Erber mit ganzer Kraft, weil er sich für meinen Heimatbezirk einsetzt. Bei sozialen Härtefällen ist er mein Ansprechpartner.“ Das sagt der ehemalige Puchenstubner SPÖ-Bürgermeister Christian Kogler. Er ist einer von 57 Unterstützern im Personenkomitee für Anton Erber, das der ÖVP-Spitzenkandidat im Bezirk vor seinem Wahlkampfstart am Montag offiziell präsentierte.

Dreiwöchige „Tour durch den Bezirk“

Mit 8. Jänner begann Erbers dreiwöchige „Tour durch den Bezirk“. „Ich will in jeder Gemeinde zumindest einmal sein, vormittags Geschäfte und Unternehmen besuchen, nachmittags für diverse Veranstaltungen und vor allem persönliche Gespräche vor Ort zur Verfügung zu stehen“, sagt Erber.

Enden wird jeder Wahlkampftag mit einer Beisltour. „Das werden drei intensive Wochen, aber es geht um jede Vorzugsstimme – und dieses Mal nicht für mich persönlich, sondern für die politische Vertretung des Scheibbser Bezirks im Landtag“, sagt Erber und spielt damit auf das fehlende Direktmandat für den Scheibbser Bezirk an.

Auch der ehemalige FPÖ-Nationalratsabgeordnete Anton Wattaul aus Wieselburg findet sich im Unterstützungskomitee, weil „Erber Handschlagqualität hat, tut und nicht nur redet.“ Weitere prominente deklarierte „Erber-Fans“ sind der Ärztliche Direktor des Landesklinikums Erwin Schwaighofer, Unternehmer Gottfried Steinecker, die ehemalige Direktorin der Fachschule Gaming, Daniela Fux, Nationalratsabgeordneter Alois Rosenberger, JVP-Bezirksobfrau Katrin Teufel oder der ehemalige Landesrat Josef Plank.

„Ich freue mich über diese Unterstützung. Sie zeigt mir, dass meine Arbeit für die Menschen im Bezirk in den letzten Jahren geschätzt wird. Mir geht es darum, dass der Bezirk teilhat am politischen Geschehen Niederösterreichs und ich die Anliegen aus dem Bezirk nach St. Pölten trage und umgekehrt Mittel aus St. Pölten in den Bezirk hole – frei von jedweder Parteipolitik“, betont Anton Erber.

Ministerrat beschloss Familienbeihilfe neu

Über einen politischen Erfolg zu seinem Wahlkampfauftakt freut sich Erber ebenfalls. Denn der Ministerrat hat am Freitag die Anpassung der Familienbeihilfe für Kinder im Ausland beschlossen. „Ich habe im Juni 2014 damals als erster in Österreich diesen Antrag in den NÖ Landtag eingebracht, wo er auch eine Mehrheit fand. Der damalige Außenminister und jetzige Kanzler Sebastian Kurz hat dieses Thema dann aufgegriffen. Jetzt wird es umgesetzt“, freut sich Anton Erber.