Groß-Enzersdorf

Erstellt am 11. Februar 2018, 04:28

von Ulla Kremsmayer

Große Pläne für Groß-Enzersdorf. Stadt-Spitze gab Einblick in die Zukunft des Stadtls: Bildung und Verkehr stehen im Fokus.

Große Pläne für die Gemeinde: Grünen-Mobilitätsstadtrat Andreas Vanek, SP-Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec und SP-Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Michael Paternostro.  |  Kremsmayer

Die Bürgermeisterin ist seit über 100 Tagen im Amt, die Stadtregierung konsolidiert, die Budgets beschlossen: SP-Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec, ihr SP-Vize Michael Paternostro, er ist auch Bildungsstadtrat, sowie Koalitionspartner und Grünen-Mobilitätsstadtrat Andy Vanek baten zum Hintergrundgespräch.

Wichtig ist den Stadtspitzen die Kinderbetreuung: Der Ausbau der Kindergärten ist beschlossen, das Projekt in Oberhausen steht in den Startlöchern, die zweite Kleinkindergruppe startet im Mai. Auch die schulische Nachmittagsbetreuung soll ausgedehnt werden, so Paternostro. An eine Ganztagsschule mit verschränktem Unterricht denkt man aber nicht. Ein großer Brocken ist der Zubau zur Volksschule. Ein Architektenwettbewerb wurde gestartet, im März sollen Vorschläge präsentiert werden, im kommenden Jahr Baubeginn sein.

Die Verkehrsplanung geht ebenso flott ins nächste Jahr: Neben dem Straßenbau, für den rund 700.000 Euro lockergemacht werden müssen, ist auch ein Gemeindebus geplant, er soll – in Kooperation mit dem VOR – die Katastralgemeinden und die Auvorstadt regelmäßig abklappern. Für die Neugestaltung des Busbahnhofes oder den Kreisverkehr an der Raasdorfer Straße wartet man noch auf die Bauverhandlung.

Stadtsaal und Burghof sind die Herzstücke

Ein großes Vorhaben ist auch die Zentrumsgestaltung – mit den Herzstücken Stadtsaal und Burghof. Der Architektenwettbewerb ist schon im Vorjahr gelaufen. Bis März soll auch hierbei die Entscheidung gefallen sein.

Überhaupt soll mehr Gemeinsamkeit in die Gemeindearbeit einziehen, wünscht sich Obereigner-Sivec. Es gibt einen Jour fixe mit allen Fraktionen, gemeinsame Besprechungen von Stadtrat und Gemeinderatssausschüssen sowie Begehungen mit den Ausschüssen. „Wir wollen konstruktiv zusammenarbeiten – auch mit der Bevölkerung“, sagt die Stadtchefin. Auch die Bürgerbeteiligung sei ihr wichtig, selbst wenn dann manche Projekte wieder zurück an den Start müssen. „Wenn möglichst viele an einem Strang ziehen, können wir mehr bewegen.“