Eckartsau

Erstellt am 16. April 2018, 15:14

Buchvorstellung im Schloss. Im Festsaal des Eckartsauer Schlosses wurde das Buch „Schloss Eckartsau – Schicksalsschloss in der Wildnis“ vorgestellt.

Zunächst unterstrich ÖBf-Vorstand (Österreichische Bundesforste, Anm.) Rudolf Freidhager die historische Bedeutung des ehemaligen Jagschlosses: „Mit Rudolf I. und der Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen begann der Aufstieg der Habsburger und 640 Jahre später ging die Ära der Donaumonarchie unter Karl I. in Schloss Eckartsau für immer zu Ende“. Rund 4 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren in das Schloss investiert. Über die Entwicklung des Buches referierte die stellvertretende Verlagsleiterin Elisabeth Stein-Hölzl.

Universitäts-Professor Oliver Rathkolb gab ein zeitgeschichtlichen Überblick und meinte: „Ein Juwel wurde von den Österreichischen Bundesforsten zu einer neuen Blüte gebracht“. Karl Hohenlohe moderierte die Veranstaltung und stellte in einer informativen Podiumsdiskussion das Buch und die Autoren Johannes Wais, Marlene Ott-Wodni, Thomas Neumair und Christoph Panzer vor.

Im Anschluss führten Kunsthistorikerin Marlene Ott-Wodni und ÖBf-Betriebsleiter Gerald Oitzinger durch das Schloss. Zum Abschluss luden die Bundesforste zu einem Waldbierempfang mit regionalen Spezialitäten ein. Natürlich durften auch Eckartsaus VP-Bürgermeister Rudolf Makoschitz bei dieser Veranstaltung im Schloss „seiner“ Großgemeinde nicht fehlen und fachsimpelte mit Ex-Grünen-Landtagsabgeordneter Amrita Enzinger. 

Zum ersten Mal erzählt ein Buch die spannende Geschichte des Schlosses von den Anfängen bis zu Gegenwart. Das Schloss ist mit so prominenten Persönlichkeiten wie Maria Theresia, Erzherzog Franz Ferdinand und Kaiser Karl I. verbunden. Heute befindet sich das barocke Baujuwel im Besitz der Bundesforste und ist als grüne Oase zwischen Wien und Bratislava ein beliebtes Ausflugsziel.