Groß-Enzersdorf

Erstellt am 11. Januar 2018, 04:48

von Ulla Kremsmayer

Wunschzettel sind lang. Bei einem Gläschen Sekt verrieten die Groß-Enzersdorfer Entscheidungsträger, was ihre Vorstellungen für die Zukunft sind. Die Stadtchefin wünscht sich nur Gesundheit.

Bei einem Glas Sekt wurde das neue Jahr begrüßt. Die Wünsche sind verschieden. Im Bild (v.l.): Finanzstadtrat Gerhard Draxler, Bürgermeisterin Monika Obereigner Sivec, Ortsvorsteher Gerhard Baumann, Dirigent Konstantin Illievsky und Kulturstadtrat Martin Sommerlechner.  |  Kremsmayer

Mit einem Glas Sekt wurde das frische Jahr getauft: Die Groß-Enzersdorfer, viele Besucher waren auch aus den Katastralgemeinden gekommen, feierten im gelungenen Rahmen den Neujahrsauftakt. Auch die Spitzen der Stadtgemeinde – nur die Opposition wurde nicht gesichtet – , die Honoratioren und auch Pfarrer Arkadiusz Borowski.

Was sie sich fürs neue Jahr wünschen? Nur ein Satz? Grünen-Kulturstadtrat Martin Sommerlechner hofft auf eine Runderneuerung des Stadtsaals, SP-Finanzstadtrat Gerhard Draxler sagt, das wird sich nicht ausgehen, er sei froh, wenn er den Volksschul-Zubau und die neuen Kindergartengruppen finanzieren könne.

Der Wittauer Ortsvorsteher Gerhard Baumann wünscht sich endlich Wartehäuschen für die Busstationen in den Ortschaften. Der Pfarrer möchte den Schäfchen seine polnische Heimat zeigen und wünscht sich eine neue Glocke. Demütiger Nachsatz: Natürlich erst dann, wenn die Pfarre nach der Monsteranschaffung der neuen Orgel schuldenfrei ist. Und SP-Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec? „Gesundheit, denn ich werde alle meine Kräfte brauchen, um die nötige Ausgewogenheit zu bewahren.“