Groß-Schweinbarth

Erstellt am 11. Februar 2018, 02:28

von Edith Mauritsch

Ortschefin im Gespräch: Zieht Gemeindeamt um?. Neuer Kindergarten soll im September fertig sein, dann könnte „altes“ Gebäude als Verwaltungssitz fungieren. Auch eine Erweiterung des FF-Hauses wird angedacht.

VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl gibt im NÖN-Gespräch einen Überblick über die Projekte, die in der Gemeinde anstehen.  |  Mauritsch

Der Neubau des Kindergartens wächst in die Höhe. Derweil sind VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl und die Gemeindeführung damit beschäftigt, zukunftsweisende Entscheidungen für die weitere Entwicklung der Gemeinde zu treffen – und da steht einiges an.

Im September soll die neue Kinderbetreuungseinrichtung bezugsfertig sein, dann ist das „alte“ Gebäude verfügbar. Zentral am Hauptplatz gelegen, immer noch um viele Jahre jünger und in wesentlich besserem Zustand als das derzeitige Gemeindeamt, wird eine diesbezügliche Nachnutzung angedacht. „Es spricht viel dafür – die Räumlichkeiten wären vom Platzangebot geeignet, sind barrierefrei und der Hauptplatz als Zentrum bliebe erhalten“, so Rickls Überlegungen.

Apropos Hauptplatz: Da steht eine ganze Reihe von Entscheidungen an. Die Feuerwehr braucht mehr Platz. Das Haus, direkt hinter dem jetzigen Gemeindeamt gelegen, könnte erweitert werden. Die Florianis sind am Überlegen, wie das zu bewerkstelligen wäre, wie eine zweite Ausfahrt geschaffen werden könnte und mit welchen Kosten gerechnet werden müsste.

„Sanierung des Hauses nicht wirtschaftlich“

Dazu kommt die Nachnutzung des jetzigen Amtsgebäudes. Die Ortschefin dazu: „Eine Sanierung des Hauses scheint nicht wirtschaftlich.“ Und auch wenn Gemeindearzt Helmut Legat glücklicherweise noch keine Anstalten macht aufzuhören, fließt das Arzthaus in die Überlegungen mit ein, weil es ebenfalls Teil des Hauptplatzes ist.

Die jüngste Erwerbung der Gemeinde, das Gebäude der ehemaligen Volksbank-Filiale, steht zur Vermietung. „Die Räumlichkeiten können ohne großen Aufwand als Büro für ein Unternehmen genutzt werden, sogar die Möbel sind vorhanden“, preist Rickl das Objekt an, ist aber auch für andere Nutzungen, vielleicht ein kleines Kaffeehaus, offen.

Meierhof und Hofkeller werden schon jetzt für Veranstaltungen genützt, allerdings hinken Sanitäranlagen, Barrierefreiheit und Haustechnik den Anforderungen hinterher. „Wir möchten ein Gesamtkonzept als Veranstaltungszentrum erarbeiten, dazu holen wir dann auch Experten mit ins Boot“, gibt Rickl den Startschuss für die Planungen.