Schrems

Erstellt am 14. November 2017, 10:47

von Redaktion noen.at

Heini Staudinger jubelt über Klimaschutzpreis 2017. „Schuh-Rebell“ Heini Staudinger gewinnt mit den Waldviertler Werkstätten den Klimaschutzpreis 2017 (Kategorie Betriebe).

Österreichischer Klimaschutzpreis an Waldviertler Werkstätten  |  Michael Rottmann

Umweltminister Andrä Rupprechter und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeichneten am 13. November die besten Klimaschutzprojekte des Landes aus. Gefeiert wurden zehn Jahre Österreichischer Klimaschutzpreis, der auch heuer wieder in fünf Kategorien vergeben wurde. Klimaschutzpreis-Gewinner in der Kategorie Betriebe ist das Unternehmen Waldviertler Werkstätten GmbH mit dem Projekt „Die Zukunft beginnt jetzt! – 15 Jahre Sonnen-Gut-Scheine“.

Im Bild von links: Heinz Behacker, Andrä Rupprechter, Paul Tritscher, Heini Staudinger, Sylvia Kislinger, Alexander Wrabetz, Claudia Reiterer.  |  ORF; Thomas Jantzen

"Die Waldviertler Werkstätten – 1984 als Sozialprojekt gegründet – differenzieren sich in ihrer Art der Produktion von der heutigen Wegwerfgesellschaft und setzen dies bei ihren Produkten und bei den Werkstätten um", heißt es in der Beschreibung des Unternehmens.

Durch mehr als 12.500 verkaufte „Sonnen-Gut-Scheine“ wurden 18 Photovoltaikanlagen am Betriebsgebäude und in der Umgebung ebenso finanziert wie die Dämmung von Gebäuden, ein Heizwerk oder Solarwärmeanlagen. Für einen „Sonnen-Gut-Schein“ im Wert von 200 Euro gab es Warengutscheine über 330 Euro: "Die Kunden haben damit einen doppelten Gewinn: Sie leisten einen Beitrag zur Energiewende und tun sich durch den Erwerb eines Produktes aus den Waldviertler Werkstätten selbst etwas Gutes."

Mehr dazu in der nächsten Gmünder NÖN ab 15. November.