Behamberg

Erstellt am 12. Januar 2018, 05:11

von Sabine Hummer

Voranschlag: Gemeinde kann Schulden drastisch senken. 450.000 Euro werden 2018 in den Umbau des Amtshauses investiert. Trotz zahlreicher Großprojekte kann Pro-Kopf-Schuld auf 945 Euro minimiert werden.

Symbolbild  |  Jan_S/Shutterstock.com

Mit einem einstimmigen Beschluss wurde der Haushaltsvoranschlag 2018 von allen Gemeinderatsfraktionen abgesegnet.

Rund 5,06 Millionen Euro wurden im Ordentlichen Haushalt veranschlagt. Während einnahmenseitig vor allem die Ertragsanteile des Bundes (geschätzte 2,579 Mio. Euro) sowie die erfreulichen Kommunalsteuereinnahmen (409.000 Euro) zu Buche schlagen, sind ausgabenseitig 643.500 Euro für die Gemeindeverwaltung, 975.800 Euro für Schulen und Kindergärten, 834.700 Euro für Gesundheit (davon 777.300 Euro Nökas-Beiträge) sowie 485.800 Euro für soziale Wohlfahrt die großen Brocken im Gemeindehaushalt.

Für Dienstleistungen am Bürger stellt die Gemeinde Behamberg inklusive Wasserversorgung und Kanal 996.400 Euro bereit.

Amtshausausbau steht 2018 am Programm

731.500 Euro können dem Außerordentlichen Haushalt zugeführt werden, in dem insgesamt 1.476.600 Euro für Vorhaben bereitstehen. Und die sind im Jahr 2018 mannigfach.

„Der weitere Ausbau des Amtshauses steht am Programm, wofür wir 450.000 Euro veranschlagt haben. 80.000 Euro sind für die große Friedhofsanierung budgetiert, die wir ebenfalls heuer in Angriff nehmen wollen“, informiert Bürgermeister Karl Josef Stegh über ein arbeitsreiches Programm. Aber auch im Straßen- und Güterwegebau sowie Kanal- und Wasserbau wird 2018 wieder einiges verwirklicht.

„Besonders erfreulich ist, dass wir trotz der großen Investitionen unsere Schulden drastisch senken können“, freut sich der Ortschef. So wird der Pro-Kopf-Schuldenstand mit Ende 2018 erstmals die 1.000-Euro-Marke unterschreiten und alles in allem pro Behamberger 945 Euro betragen.