St. Pantaleon-Erla

Erstellt am 10. Januar 2018, 05:03

von Karl Fuchs

Fachschüler sammelten 1.250 Handys für Familien in Not. Im vergangenen Schuljahr 2017 sammelten die Schüler der Fachschulen Erla gemeinsam 1.250 alte Handys und ermöglichen so Hilfe für Familien in Notlagen.

Bei der Urkundenverleihung: Die Schüler mit Direktorin Magret Grill (r.) und Projektleiterin Schwester Maria Angela.  |  Fachschulen Erla

In einem Gespräch mit den NÖN sprach Schwester Rosa von den Fachschulen Erla über ein sehr erfolgreiches Schuljahr 2017.

Eines der vielen Hightlights war die Ö3-Wundertüten-Aktion, bei der alljährlich Handys für den guten Zweck gesammelt werden. Auch die Fachschulen unterstützten diese Idee – heuer mit einer speziellen Challenge: Hitradio Ö3, das Österreichische Jugendrotkreuz und die youngCaritas luden alle 6.000 Schulen im Land ein, gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Jeden Tag gab man das jeweilige Tagesergebnis bekannt

100.000 nicht mehr benutzte Handys warteten in den Sammelboxen der 6.000 Schulen auf ihre neuen Besitzer. Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee haben alle an einem Strang gezogen, um Hilfe für Familien in Notlagen zu ermöglichen.

Schwester Maria Angela war die Projektleiterin und ist nebenberuflich auch als Schulreferentin beim Österreichischen Jugendrotkreuz tätig. So war es ihr auch möglich, dass die Schüler bei dieser Aktion Sammlerhöchstleistungen erbrachten.

Jeden Tag wurde das jeweilige Tagesergebnis bekannt gegeben. Am Ende der Aktion gab es ein Überraschungsergebnis: Der schulinterne Wettbewerb verlief ex aequo zwischen der 1. Klasse der Höheren Lehranstalt und der 2. Klasse für Sozialmanagement mit je 414 Handys. Die fehlende Zahl auf 1.250 wurde von Einzelschülern erbracht. Die zwei Siegerklassen und jene Schüler, die über 20 Handys gesammelt hatten, wurden dafür mit Urkunden ausgezeichnet.