St. Valentin

Erstellt am 09. Januar 2018, 06:05

von Stephanie Turner

Schwäne störten Verkehr, Florianis halfen.... Innerhalb weniger Tage behinderten gleich mehrere Schwäne unabhängig von einander den Verkehr auf St. Valentins Straßen und sorgten für Einsätze der Feuerwehr.

Die Feuerwehrmänner Thomas Karmberger, Bernhard Mayrhofer und Christian Windner fingen am vergangenen Donnerstag den Schwan in Wimm ein und brachten ihn zur weiteren Versorgung zum Tierarzt. Das geschwächte Tier überlebte jedoch nicht.  |  fotokerschi.at

Einige ungewöhnliche Verkehrsteilnehmer sorgten in den letzten Wochen auf St. Valentins Straßen für Unruhe. So etwa, als die Feuerwehr Stadt St. Valentin kurz nach Mittag zu einem Tierrettungseinsatz nach Wimm – in der Nähe der L6247 – gerufen wurde.

„Beim Einfangen hat er zwar etwas gefaucht, aber ansonsten kaum Widerstand geleistet“Feuerwehrkommandant Peter Spanyar

Ein Verkehrsteilnehmer hatte die Feuerwehr wegen eines erschöpften und verängstigten Schwans, der auf der Fahrbahn herumlief und damit den Verkehr behinderte, alarmiert. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnte das Tier rasch und mühelos eingefangen sowie einem Tierarzt zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Ein ungewöhnlicher, aber nicht einzigartiger Einsatz für die St. Valentiner Feuerwehrer, denn bereits sechs Tage zuvor war ein anderer verletzter Schwan nur wenige hundert Meter Luftlinie von Wimm entfernt auf der Westbahnstraße unterwegs. Auch in diesem Fall rückte die Feuerwehr zum erfolgreichen Tierrettungseinsatz aus.

Vor Ort hatten bereits Privatpersonen erfolglos versucht, das Tier zu seiner eigenen Sicherheit von der Straße wegzubringen. Wegen des kurz bevorstehenden Jahreswechsels tauften diese den Schwan dann prompt „Silvester“.

„Der Schwan dürfte schon sehr geschwächt gewesen sein. Er war zuerst auf der Westbahnstraße unterwegs und hat den Verkehr beeinträchtigt, dann hat er sich auch noch in Richtung der Bahngleise bewegt. Beim Einfangen hat er zwar etwas gefaucht, aber ansonsten kaum Widerstand geleistet“, erklärt Feuerwehrkommandant Peter Spanyar das Vorgehen während des Einsatzes. Auch dieser Schwan wurde Tierarzt Johannes Reitzinger zur weiteren Versorgung übergeben.


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