Strengberg

Erstellt am 09. Januar 2018, 05:36

von Manfred Fritscher

770.000 für Gemeinde-Projekte: Siedlungsbau im Fokus. Rund 770.000 Euro stehen der Gemeinde 2018 für Projekte zur Verfügung. Wasserversorgung wird erweitert.

Symbolbild  |  Khongtham/Shutterstock.com

Relativ harmonisch ging die letzte Sitzung des Gemeinderates im alten Jahr über die Bühne. Die elf Tagesordnungspunkte, darunter der Haushaltsvoranschlag für 2018 und der mittelfristige Finanzplan, boten wenig Sprengstoff.

Im Ordentlichen Haushalt werden 3,25 Millionen Euro bewegt. Mit 786.000 Euro bilden dabei Wasser, Kanal und Dienstleistungen die größte Position. Der Außerordentliche Haushalt ist mit 770.700 Euro veranschlagt. Dabei bilden wie immer der Straßenbau mit der Siedlungserschließung sowie die Erweiterung der Wasserversorgung die größten Brocken.

Laut Voranschlagsrechnung wird sich der Schuldenstand der Gemeinde im Jahr 2018 von 5,225 Millionen Euro auf 5,011 Millionen Euro reduzieren. Der Haushaltsvoranschlag wurde einstimmig beschlossen.

Im Zuge einer unvermuteten Kassenprüfung wurde auch die Abrechnung der Renovierung der Aufbahrungskapelle geprüft. Manfred Katzenschläger (SP) bemängelte, dass dabei der Kostenvoranschlag um 20 Prozent überzogen wurde.

Elke Grim (SP) hinterfragte die im Voranschlag bedeutend höher angesetzten Heizkosten in der Neuen Mittelschule und stellte enorme Urlaubsrückstände bei Gemeindemitarbeitern zur Diskussion. Eine von der VP vorgelegte Resolution zum Pflegeregress wurde gegen die Stimmen der SP-Gemeinderäte beschlossen.