Herzogenburg

Erstellt am 09. Januar 2018, 05:27

von Alex Erber

Geriatriezentrum in der Endlosschleife. Stadt übernimmt Verwaltung bis Ende des Jahres. Verkaufsverhandlungen sind schleppend.

   |  NOEN, Hans Kopitz

Ende 2015 ist das Geriatriezentrum in St. Andrä endgültig geschlossen worden, Anfang 2018 gibt es noch immer keinen Käufer für die Liegenschaft. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung jenen Beschluss gefasst, der inzwischen zur Routine geworden ist: Auf Ersuchen des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), dem das ehemalige Geriatriezentrum gehört, wird die Stadtgemeinde bis Ende des Jahres weiter die Verwaltung durchführen.

Die Stadt Herzogenburg hat 2,5 Millionen Euro für das Areal geboten, eine offizielle Stellungnahme in schriftlicher Form liegt immer noch nicht vor. Mündlich ist SP-Bürgermeister Franz Zwicker signalisiert worden, dass das Angebot als zu gering erachtet werde. Beim KAV möchte man ungefähr 3,5 Millionen Euro.

Die schleppenden Verkaufsverhandlungen gehen einerseits mit personellen Turbulenzen an der Spitze des KAV einher, andererseits mit parallelen Wechseln in der Wiener Stadtpolitik. Erst folgte Sandra Frauenberger auf die glücklose Sonja Wehsely als Gesundheitsstadträtin, nun steht der Wechsel beim Bürgermeister-Amt bevor.