Erstellt am 11. Oktober 2017, 12:43

von Alex Erber

Experten schwärmen von der Schlossküche. „Balthasar“ ist „Wirtshausführer-Aufsteiger 2018“. Jury ist sicher: „Traisental nun um erste kulinarische Adresse reicher.“

„Wirtshausführer-Aufsteiger 2018“: Elisabeth Egle (Wirtshausführer), Martin Prückler und Markus Katschnig vom „Balthasar“ und Klaus Egle (Wirtshausführer; von links).APA-Fotoservice/Hörmandinger  |  NOEN, GOURmedia/

Oberrohrbach im Bezirk Korneuburg war in der Vorwoche für einen Abend das Zentrum der österreichischen Wirtshausszene: Die Herausgeber Renate Wagner-Wittula sowie Elisabeth und Klaus Egle stellten mit dem „Wirtshausführer 2018“ die 19. aktualisierte Ausgabe mit über 1.000 von erfahrenen Kulinarik-Redakteuren handverlesenen Wirtshäusern in Österreich und weiteren 200 im Raum Adria, Friaul, Istrien, Slowenien und Südtirol vor.

Besonders erfreulich: Zum „Aufsteiger 2018“ in NÖ ist die „Balthasar“-Schlossküche in Walpersdorf gekrönt worden.

Aufsteiger 2018: „Balthasar“-Schlossküche in Walpersdorf

Die Wirtshausführer-Herausgeber konnten unter den über 100 Gästen aus Gastronomie, Politik, Wirtschaft und Tourismus auch Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und den Geschäftsführer der NÖ-Werbung, Christoph Madl, begrüßen.

Mit dem festlichen Galadiner ehrten die Vertreter aus der Wirtshausbranche beispielsweise den „Wirtshausführer-Wirt 2018 Goldenes Bründl“ aus Oberrohrbach oder den „Wirtshausführer-Winzer 2018“ Georg Prieler. „Wirtshausführer- Aufsteiger 2018“ ist die „Balthasar“-Schlossküche, wobei die Jury ins Schwärmen geriet.

„Man dürfte am Ziel angekommen sein“

„Es bedurfte einiger Anläufe, um die Schlossküche im Schloss Walpersdorf mit adäquatem kulinarischem Leben zu erfüllen – doch mit dem Einzug des ,Balthasar‘ dürfte man nun am Ziel angekommen sein“, heißt es da.

"Kreatives aus regionalen Zutaten"

Und weiter: „Verantwortlich dafür sind die beiden Quereinsteiger Martin Prückler und Markus Katschnig, die sich für die Küche den bei Gerhard Fuchs im ,Taubenkobel‘ und im ,Landhaus Bacher“ erprobten Roland Pieber holten. Pieber kocht im wunderbar entspannten Ambiente der alten Schlossküche Klassiker vom Gulasch bis zum Wiener Schnitzel, wie man sich das vorstellt, läuft aber in der Abteilung ,Kreatives aus regionalen Zutaten‘ so richtig zur Höchstform auf.

Köstlich gebratenes, nicht nur ,gar-gestreicheltes‘ Lamm, dichte, geschmackvolle Bärlauchsuppe mit Bio-Stunden-Ei oder der saftig-zarte Seesaibling vom Haimel in Traismauer machen schnell klar: Das Traisental ist nun um eine erste kulinarische Adresse reicher.“

Harte Arbeit macht sich bezahlt

„Wir haben eineinhalb Jahre an uns und am ,Balthasar‘ gearbeitet und nehmen diese Auszeichnung mit Ehrfurcht und Freude entgegen“, erklärt Markus Katschnig.

Es sei eine Auszeichnung für das gesamte Team, das hervorragende Arbeit leiste: „Wir befinden uns in keiner Hochfrequenz-Lage, daher ist jede Auszeichnung, die den Bekanntheitsgrad steigert, sehr willkommen.“