Horn

Erstellt am 15. November 2017, 05:22

von Martin Kalchhauser

"Himmelreich" sperrt mit neuem Wirten wieder auf. „Himmelreich“ sperrt wieder auf: Gastwirt Wolfgang Amon wechselt von Drosendorf nach Horn: „Denke, es kann nicht viel schiefgehen!“

Die Uhren werden neu gestellt: Für das Gasthaus „Zum Himmelreich“ bricht eine neue Ära an. Wolfgang Maurer (im Bild mit Partnerin Michaela Stark) wagt den Neustart in Horn.  |  NOEN, Fotos: Martin Kalchhauser

Seinen Gastbetrieb in Drosendorf („Café Maurer“) hat der Wirt Wolfgang Amon zugesperrt. In Horn wagt er ab 1. Dezember im seit dem Sommer leer stehenden Gasthaus „Zum Himmelreich“ einen Neustart.

Das Wirtshaus in der Kieselbreitengasse ist seit dem Sommer leer gestanden. Sorge, dass sich die Gäste dauerhaft „verlaufen“ haben könnten, hat der neue Wirt nicht.  |  NOEN

Amon (54), der für seine Zukunft in Horn vor Optimismus sprüht, führt seine Sicht darauf zurück, dass er bei einer vergangenen Fahrt nach Horn und der Suche nach einem Haus mit gutbürgerlicher Küche „nichts gefunden“ habe. Daher traue er sich das Vorhaben zu, das Traditionsgasthaus, in dem bis zum Juni Wirtin Silvia Wentseis 16 Jahre lang am Werk war, weiterzuführen. Seinen Standortwechsel kommentiert er lachend: „Nach zehn Jahren in Drosendorf bin ich jetzt ins Himmelreich gekommen!“

Situation nicht zu vergleichen

Die Situation der Gastronomie in Drosendorf sei, so Amon, mit der in Horn nicht zu vergleichen: „Wenn dir in Drosendorf zwei Gäste wegsterben, merkst du das!“ Dass in Horn nach der mehrmonatigen Pause die meisten Gäste wegbleiben könnten, glaubt der neue Pächter nicht: „Schon bei den Arbeiten jetzt werden wir laufend von Leuten gefragt, wann wir wieder aufsperren. Es wurden sogar schon die ersten Feiern gebucht!“ Auch der Sparverein, der zwischenzeitlich aus Horn „ausgewandert“ war, komme wieder ins Haus zurück.

Beginnen wird Amon seinen Betrieb mit je drei Mitarbeitern in Küche und Service. Damit soll der Betrieb, der rund 120 Gästen Platz bietet, anlaufen. „Man findet halt sehr schwer jemanden!“, ist der Drosendorfer froh, dass seine Mitarbeiterinnen aus dem früheren Betrieb nach Horn mitwechseln.

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