Röschitz

Erstellt am 03. September 2017, 06:44

von Martin Kalchhauser

Viele neue Nachbarn für die Röschitzer. Projekt mit 36 neuen Wohnungen und vier Reihenhäusern in 14 Jahren umgesetzt. Abschluss mit Fest.

Freude über gelungenes Wohnbauprojekt bei allen Beteiligten: WAV-Aufsichtsratschef Herbert Leeb, Bewohner Norbert Klenkhart mit Tochter Anna, Bürgermeister Christian Krottendorfer, Landesrat Karl Wilfing, Bewohnerin Karin Neuhold mit den Söhnen Lukas und Paul sowie WAV-Direktor Manfred Damberger (v.l.).Kalchhauser  |  Martin Kalchhauser

„Am Bach“ lautet die Anschrift der neuen Bewohner des Ortes Röschitz, die in den 36 Wohnungen und vier Reihenhäusern, die die Wohnbaugenossenschaft Waldviertel (WAV) dort in den vergangenen 14 Jahren errichtet hat, eine Bleibe gefunden haben. Mit einem Nachbarschaftsfest wurde das Wohnbauprojekt, in das 5,2 Millionen Euro flossen, abgeschlossen.

Nachfrage führte zu Ausbau in drei Etappen

Begonnen hatte es im Sommer 2003 mit sechs Wohneinheiten, aufgrund der Nachfrage kamen bald sechs weitere und vier Reihenhäuser dazu. 2010 bis 2011 wurde die vom Horner Architekten Johann Haidl geplante Anlage um zwölf weitere Wohnungen erweitert. Schließlich folgten ab Sommer 2015 (bis zum heurigen Frühjahr) zwölf weitere Wohnungen.

WAV-Vorstandsdirektor Manfred Damberger freute sich als Gastgeber über Bewohner der Siedlung ebenso wie über eine Reihe von Ehrengästen mit Landesrat Karl Wilfing an der Spitze.

„Das große Interesse zeigt: Röschitz ist nicht nur für den Wein, sondern auch für die Menschen gut!“Bürgermeister Christian Krottendorfer

Bürgermeister Christian Krottendorfer gratulierte zum Projekt und stellte fest: „Nachbarschaft ist uns wichtig, und sie wird im ländlichen Bereich auch noch gelebt.“ Der Zustrom an neuen Bewohnern beweise, dass Röschitz „nicht nur für den Wein, sondern auch für die Menschen gut“ sei, und verwies auf die immer besser werdende Infrastruktur der Marktge meinde.

Monsignore Josef Neumayer segnete im Rahmen der Feier schlichte Holzkreuze für alle neuen Wohnungen.  |  NOEN

Auf Dambergers Bemerkung (in Anspielung auf die oft „hinderliche“ NÖ Bauordnung), dass die Häuser der Beweis seien, dass man mit dreigeschoßigem Wohnbau auch am Land leistbaren Wohnraum schaffen könne, ging Landesrat Wilfing ein und lobte: „Dieses nun abgeschlossene mustergültige Projekt ist eine gelungene Verbindung zwischen Reihenhäusern und Wohnungen.“

Erfreulich sei der leichte Zuwachs bei der Bevölkerung. An die neuen Bewohner appellierte er, „aufeinander zu achten“, und wünschte ihnen, dass sie sich bald hier „daheim fühlen“ können.

Von den nun geschaffenen Wohneinheiten (Miete mit Kaufoption) sind noch drei (53, 54 bzw. 82 m²) zu haben. Alle verfügen über Kellerabteil, Pkw-Abstellplatz, Balkon und kontrollierte Wohnraumlüftung (Niedrigenergiehaus-Technik).