Update am 15. November 2017, 08:48

von Martin Kalchhauser

Sieben Wildschweine bei Unfall getötet. Unfall auf Kamptalbundesstraße: Gruppe von Tieren zwischen Rosenburg und Kamegg löste Unfall aus. Menschen wurden nicht verletzt.

Tödlich endete die Begegnung mit Fahrzeugen beim Queren der Bundesstraße 34 zwischen Rosenburg und Kamegg für sieben Wildschweine.  |  NOEN, Symbolfoto: Shutterstock/Petri

Großes Aufsehen erregte ein Wild-Unfall auf der Kamptalbundesstraße (B 34) zwischen Rosenburg und Kamegg. Dabei starben sieben Tiere. Vier beteiligte Pkws wurden zum Teil schwer beschädigt.

Die Lenker waren auf dem geraden Teilstück der Straße nach eigenen Angaben mit 80 km/h unterwegs, als eine Wildschweinrotte die Fahrbahn vom Bereich des (Richtung Gars linksseitigen) Sagerbachs Richtung Kamp überqueren wollte.

Trotz Bremsmanöver keine Chance für Tiere

Ein Ungar, der das erste Fahrzeug, einen in Ungarn zugelassener Pkw, lenkte, bremste scharf ab, konnte aber einen Zusammenstoß mit den Tieren nicht mehr vermeiden. In der Folge erfassten zwei weitere Autos auf der Straße befindliche Tiere. Einer der Unfalllenker, ein Polizeibeamter in Zivil, versuchte, einen Auffahrunfall zu vermeiden, lenkte auf die linke Spur, erfasste aber auch dort noch mindestens ein Tier.

Die Bilanz des Zwischenfalles: sieben tote Tiere – zwei Bachen und fünf Frischlinge – sowie Schäden an allen Fahrzeugen, wobei das ungarische Auto am schlimmsten in Mitleidenschaft gezogen wurde.

„Vermutlich sind einige weitere Tiere davongekommen. Das war in der Dunkelheit nicht zu eruieren“, erzählt Robert Hafenscher von der Hoyos‘schen Forstverwaltung, der als lokal zuständiger Revierförster und Jäger verständigt die Tiere beseitigen musste.