Erstellt am 16. April 2018, 13:12

von APA Red

Resolution zur Erhaltung der AUVA verabschiedet. Die Generalversammlung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat am Montag eine Resolution für die Erhaltung der Unfallversicherung verabschiedet. AUVA-Obmann Anton Ofner sprach nach der Sitzung von einer "überwältigenden Mehrheit" und einem "wahrnehmbaren Zeichen nach außen und nach innen". Am Nachmittag trifft die AUVA-Spitze mit Gesundheitsministerin Hartinger-Klein (FPÖ) zusammen.

Ofner sieht starkes Zeichen nach außen  |  APA

Rund 50 Personen waren in der Generalversammlung vertreten, nur zwei stimmten dagegen, es gab eine Enthaltung. In der Resolution mit dem Titel "Für den Erhalt und die Weiterentwicklung der sozialen Unfallversicherung! Für eine starke AUVA!" wird die Versicherung als "sozialpolitisches Erfolgsmodell, um das Österreich international beneidet wird", bezeichnet.

"Wir treten daher dezidiert für die Erhaltung und Weiterentwicklung einer qualitätsvollen, integrierten und daher auch effizienten Unfallversicherung ein. Mit dieser Resolution protestieren wir - über Partei- und Berufsgrenzen hinweg - gegen alle Aktivitäten, die die laufenden Bemühungen zur Weiterentwicklung der AUVA erschweren oder sogar verunmöglichen", heißt es in dem Text wörtlich. Und: "Die AUVA schafft Sicherheit. Lassen wir uns diese Sicherheit nicht nehmen!"

Ofner betonte vor Journalisten, dass die Unterstützung "über die Kuriengrenzen hinweg" von Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern gekommen war. Auch in der FPÖ verankerte Delegierte stellten sich hinter die Resolution, wie etwa Harald Korschelt aus der Steiermark. Er glaube nicht, dass man 500 Mio. Euro auf einen Satz einsparen könne, sagte er zu den Erwartungen der Bundesregierung an die AUVA. Auf die Kommunikation von Hartinger-Klein angesprochen meinte er: "Der Weisheit letzter Schluss war es wahrscheinlich nicht."