Klosterneuburg

Erstellt am 07. Januar 2018, 05:20

von NÖN Redaktion

Leopold trifft Willibald. Propst Bernhard Backovsky ehrte den ehemaligen Landtagsabgeordneten und Stadtpolitiker Willibald Eigner für seine Verdienste mit dem „Leopoldskreuz in Silber“.

Propst Bernhard Backovsky zeichnete den ehemaligen Landtagsabgeordneten Willibald Eigner mit dem „Leopoldskreuz in Silber“ aus. Gattin Anna Eigner gratulierte zur Ehrung.  |  Stift Klosterneuburg/W. Hanzmann

Für seine Verdienste um das Stift Klosterneuburg wurde der ehemalige Landtagsabgeordnete Willibald Eigner ausgezeichnet. Propst Bernhard Backovsky ehrte den Weidlinger mit dem „Leopoldskreuz in Silber“.

Das 1985 gestiftete Leopoldskreuz ist eine Auszeichnung, die im Zentrum sowohl das Wappen des Stiftes als auch den österreichischen Erzherzogshut als Motiv zeigt. Es wurde vom Kapitel des Stiftes als tragbare Form einer Dankauszeichnung ins Leben gerufen. Anlass war damals der Abschluss der seinerzeitigen Generalrenovierung, aber auch das 500-Jahr-Jubiläum der Heiligsprechung des Stiftgründers Markgraf Leopold III. Die erste Verleihung des Leopoldskreuzes erfolgte am 15. November 1985, also zu Leopoldi, für die Landesregierung wegen ihrer Verdienste um die damalige Generalrenovierung.

Zu Leopoldi überreichte Propst Backovsky dem ehemaligen Landes- und Stadtpolitiker als Dank und Wertschätzung das silberne Ehrenkreuz. Eigner hatte sich als Klosterneuburger Gemeinde- und Stadtrat sowie als Abgeordneter im Niederösterreichischen Landtag über viele Jahre für einen engen und intensiven Kontakt zwischen Gemeinde, Land und Stift, zwischen Kirche und Politik eingesetzt.