Weidling

Erstellt am 06. Januar 2018, 05:40

von NÖN Redaktion

Initiativantrag: Lebensraum erhalten. Der Verein „Lebenswertes Weidlingtal“ stellte bei Gemeinderatssitzung einen Initiativantrag zur Erhaltung des Ortsbildes und Weidlings Lebensqualität.

Der Zustellbevollmächtigte des Antrages,Johannes Edtmayer, bekam die Gelegenheit, bei der Gemeinderatssitzung zum Initiativantrag zu sprechen.  |  privat

Der Initiativantrag des Team Weidling betreffend Bauprojekte im und um das Zentrum Weidlings wurde bei der vergangenen Gemeinderatssitzung gegen 22 Uhr als letzter Tagesordnungspunkt behandelt.

Der Zustellbevollmächtigte des Antrages, Johannes Edtmayer, bekam die Gelegenheit, zum Antrag zu sprechen, und bat den Gemeinderat um Hilfe und Unterstützung bei positiven Impulsen für das Zentrum Weidlings und gegen die negativen Folgen von „großvolumigen Bauten“ in Zentrumsnähe.

Initiativantrag zur Erhaltung des Ortsbildes

„Unser Antrag richtet sich nicht gegen ein konkretes Projekt, sondern ist die Bitte um Unterstützung an die Stadtregierung“, führt Edtmayer aus. Und weiter: „Wir bitten um einen Handschlag der Verantwortlichen mit der Bevölkerung Weidlings. Bitte zeigen Sie uns ihren politischen Willen, dass Sie Weidlings Zentrum als lebenswerten Raum erhalten und positiv entwickeln möchten.“

Die nachfolgende Diskussion zeigte Sympathie für den Antrag bei Grünen, PUK und Liste Hofbauer – Gemeinderat Martin Zach: „Der Antrag fordert uns nur auf zu tun, was wir ohnehin tun sollten“ – und Skepsis bei der FPÖ, ob man sich als Stadt- oder Gemeinderat durch einen solchen Antrag nicht unzulässig einschränken lassen würde. Schließlich machte Landtagsabgeordneter Christoph Kaufmann den Vorschlag, den Initiativantrag an seinen Ausschuss zu verweisen, was angenommen wurde.

Der Verein „Lebenswertes Weidlingtal“ startet zudem, unabhängig vom Initiativantrag, eine Kampagne, bei der es um die Bebauung von Weidling und dem Abstecken von Grenzen, besonders in Bezug auf den stark zunehmenden Verkehr unter dem Titel „So wollen wir leben!“, geht.