Ernstbrunn

Erstellt am 02. Dezember 2017, 05:00

von Theodora Höger

Mehr Leute fuhren mit der Regiobahn. Die Regiobahn verzeichnet für die Saison 2017 ein leichtes Plus. Auch Pendler und Schüler könnten vom Zugverkehr profitieren.

Der Nostalgie-Express (NEX) geht bald in die Winterpause. Bei der Regiobahn ist man mit der Bilanz über die Saison zufrieden.  |  regiobahn

Das Ende der Saison 2017 der Regiobahn ist in Sicht – die erste mit Beteiligung der Marktgemeinde Ernstbrunn als Gesellschafterin. Noch dreimal fahren die beiden Dieselloks dieses Jahr aus, bevor sie in die wohlverdiente Winterpause geht.

221 Fahrgäste hat die Regiobahn im Durchschnitt pro Betriebstag befördert. „Wir haben den Spitzenwert von 217 Fahrgästen pro Betriebstag aus dem letzten Jahr noch um ein ‚Äuzerl‘ übertroffen“, freut sich Johann Narrenhofer, Geschäftsführer der Regiobahn.

"Mobilitätskette top"

Narrenhofer sieht in der kontinuierlichen Nachfrage ein Indiz dafür, dass die Bahn auch abseits des Tourismus gut angenommen werden könnte: „Ein gutes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr wird im Ausflugsverkehr von Kunden bestens angenommen. Die Mobilitätskette NostalgieExpress und NaturparkBus ist eben einfach top! Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen im Land endlich erkennen, welch umso größeres Potenzial in einem guten Angebot auf der Regiobahn für Berufspendler, Schüler und Lehrlinge schlummert.“

Die letzten Ausfahrten sind bereits geplant: Der Adventzug in die Loamgrui, der Nikolo-Dampfzug und der Sonderzug zum Advent in die Kellergasse Hadres bilden den Abschluss der Saison. Auch hier ist man mit den Voranmeldungen zufrieden: Narrenhofer zufolge muss die Firma Cepera mit je fünf Autobussen ausfahren, um alle Fahrgäste befördern zu können.