Stockerau

Erstellt am 11. Januar 2018, 04:14

von NÖN Redaktion

Ziel: Historisches Ergebnis. FP fordert Regiobahn sowie leistbare Betreuung und Wohnungen für Junge.

NÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer sowie die Bezirkskandidaten Ina Aigner und Robert Koppensteiner rechnen sich für die Landtagswahlen großeChancen aus.  |  Höberth

Das Ziel der Freiheitlichen bei den Landtagswahlen ist ganz klar: Man will die absolute Mehrheit der ÖVP brechen und hofft mit Blick auf die Bundespolitik auf ein historisches Ergebnis. Umso wichtiger ist also, dass man im Bezirk mit Bezirksparteiobmann Robert Koppensteiner als Spitzenkandidat und der Neo-Bundesrätin Ina Aigner „stark aufgestellt ist“, wie NÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer betont.

Drei große Themen hat man sich für den Wahlkampf im Bezirk an die Fahnen geheftet: „Mir liegt eine leistbare Betreuung der Kleinkinder am Herzen. Private Gruppen sind für viele Familien kaum bezahlbar, was oft zulasten der Frau geht“, macht Aigner klar. Zudem täte ein frischer Wind den Kinderbetreuungseinrichtungen gut. „Eine gesunde Jause in Schule und Kindergarten ist wichtig. Auch sollte mehr Zeit für Bewegung sein“, so Aigner.

Koppensteiner will gegen die „Brot und Spiele-Mentalität“ der ÖVP NÖ auftreten. „Es wird immer so dargestellt, als würden Förderungen auf den Bäumen wachsen. Aber die unzähligen Landesaktionen bringen den Menschen im Alltag nichts“, findet er. Im Bezirk sieht er Nachholbedarf in Sachen Mobilität und leistbares Wohnen. „Die Regiobahn wäre über die Bezirksgrenzen hinaus ein wichtiges Projekt, vor allem, weil es ja eine fertige Strecke gibt“, so Koppensteiner. Mit geförderten Wohnungen will er jungen Menschen die Möglichkeit geben, in ihrer Heimat Wurzeln zu schlagen – vor allem in den ländlichen Gebieten.

Dass die Bezirks-FPÖ in diesem Wahlkampf auf dieselben Schlagwörter wie die SPÖ setzt, ist für die Kandidaten kein Problem: „Der Unterschied liegt da-rin, dass wir es auch umsetzen wollen“, kündigt Landbauer an.