Großmugl

Erstellt am 27. Januar 2018, 05:00

von Dieter Rathauscher

Dämmwette: Wie viel spart eNu-Haus?. Im Rahmen eines Gewinnspiels wetten die Großmugler, um wie viel weniger Energie ein modernes Haus im Vergleich zu einem „70er-Jahre-Haus“ verbraucht.

Florian Koller, Karl Lehner, Karin Schneider, Manfred Weinhappel, Ewald Grabner und Johannes Weinhappl sind gespannt auf das Ergebnis.  |  Rathauscher

In der Gemeinde stehen seit Kurzem zwei kleine Häuschen mit unterschiedlicher Dämmung und die Bewohner können wetten, um wie viel weniger Energie das besser gedämmte Häuschen über den Winter verbrauchen wird.

Als die Energie- und Umweltagentur NÖ (ENU) die Modellhäuschen für die Energiewette anbot, war Vizebürgermeister Johannes Weinhappl der Erste, der sich dafür bewarb. Großmugl ist ja eine der „Future“-Gemeinden in der Klima- und Energie Modellregion 10 Vor Wien (KEM10). Am 19. Jänner wurde den Bewohnern die Wette von Johannes Weinhappl vorgestellt. Dabei gab es auch ei-nen fachlichen Beitrag zum Dämmen von Ewald Grabner (ENU). Schließlich wurde der erste Tipp vom Bauernbund-Bezirksobmann des Teilbezirks Stockerau, Manfred Weinhappel, abgegeben.

Das „70er-Jahre-Haus“ hat zwölf Zentimeter Dachdämmung, fünf Zentimeter Wanddämmung und Zwei-Scheiben-Isolierglas. Das „Moderne Haus“ hat 40 Zentimeter Dachdämmung, 30 Zentimeter Wanddämmung und Drei-Scheiben-Wärmeschutzglas. Im Inneren befinden sich identische elektrische Heizkörper, die eine Innentemperatur von 21 Grad sicherstellen. Von außen könne drei Werte abgelesen werden: Innentemperatur, Außentemperatur und Energieverbrauch.

Tippscheine und eine Einwurfbox befinden sich am modernen Haus, und bis zum 31. März kann man seine Wette abgeben (wie viel Heizenergie spart das moderne Haus: bis zu 50 Prozent, 50 bis 75 Prozent, oder mehr als 75 Prozent). Unter allen richtigen Tipps werden dann die Gewinner gelost.

Weinhappl ist es gelungen, für das Gewinnspiel Preise im Gesamtwert von 4.000 Euro zu organisieren und kommentiert das so: „Ich habe mich bemüht, vor allem Betriebe aus der Umgebung einzubinden. Da ist unter anderen unser Installateur dabei, unser Malermeister, unser Elektriker, das Lagerhaus und, was mich besonders freut, auch unser lokaler Supermarkt mit dem Hauptpreis in der Höhe von 800 Euro.“