Erstellt am 10. Januar 2018, 04:15

von Dieter Rathauscher

Fernrohr in Silvesternacht gesprengt. Das Fernrohr der Gemeinde Großmugl fiel offensichtlich in der Silvesternacht dem Übermut zum Opfer und wurde zerstört.

So sehen die Reste des Fernrohrs nach der Sprengung aus. Für VP-Vizebürgermeister Johannes Weinhappl ein großer Verlust. Ob es ein neues Fernrohr geben wird, ist fraglich.  |  Rathauscher, Rathauscher

Jetzt hat es innerhalb kurzer Zeit schon zweimal gekracht: Zuerst wurde ein öffentlicher Papierkorb in Ringendorf gesprengt und dann hat es das Fernrohr zwischen Sportplatz und Grünschnittsammelcontainer in Großmugl erwischt. VP-Vizebürgermeister Johannes Weinhappl ist verärgert: „Da wurde offensichtlich mit einem Silvesterböller das Fernrohr gesprengt. Die Splitter lagen weit verstreut in der Landschaft herum.“

Das Fernrohr wird der Gemeinde von einer Firma gegen eine geringe Miete zur Verfügung gestellt, wobei das Vandalismusrisiko allerdings beim Vermieter liegt. Ob dieser das Fernrohr ersetzen wird oder auf eine weitere Vermietung verzichtet, konnte über die Feiertage noch nicht eruiert werden. „Das Fernrohr war super und bei den Spaziergängern sehr beliebt, damit konnte man bis zu den Burgen Greifenstein und Kreuzenstein sehen“, trauert Weinhappl dem Fernrohr nach. Die Benutzung hat nichts gekostet. Jetzt ist aber fraglich, ob es diese Möglichkeit weiterhin geben wird.

Weinhappl ist pessimistisch: „Ich fürchte, dass die Untersuchung ins Leere laufen wird. Aber ich verwehre mich schon dagegen, dass man das wieder unseren Jugendlichen in die Schuhe schieben will. Ich habe zu denen einen wirklich guten Kontakt und ich glaube nicht, dass das jemand von ihnen war. Es gibt durchaus auch Erwachsene, die unter Alkoholeinfluss sowas anstellen können.“