Erstellt am 09. Januar 2018, 05:15

von Markus Zauner

Großprojekt wird jetzt verhandelt. Wichtiges Vorhaben für den Ortskern St. Veit und Kropfsdorf beschäftigt im Jänner die Wasserrechtsexperten.

 |  NOEN, Gemeinde St. Veit

In die Zielgerade biegt das Genehmigungsverfahren für das Hochwasserschutzprojekt in den Bereichen Kropfsdorf und Ortskern St. Veit. Die wasserrechtliche Verhandlung stehe unmittelbar bevor, bestätigt Bezirkshauptmann-Stellvertreter Andreas Grießler: „Es wird versucht, noch im Jänner einen Verhandlungstermin zu finden.“ Verlaufe alles nach Plan, sei im Februar mit einem Bescheid zu rechnen.

Bürgermeister Johann Gastegger zeigt sich zuversichtlich: „Es freut mich natürlich, dass wir kurz vor der Erwirkung der wasserrechtlichen Genehmigung für die Hochwasserschutzmaßnahmen für Kropfsdorf und St. Veit stehen. Damit sind alle Grundlagen für die Umsetzung gegeben. Ich hoffe sehr stark, dass die entsprechenden Geldmittel dann bereitgestellt werden. Ich bin hier sehr optimistisch.“

Kostenschätzung steht noch nicht fest

Nach dem Erhalt des wasserrechtlichen Bescheides werde die Gemeinde auf alle Fälle die Gespräche mit den Förderstellen aufnehmen, kündigt Gastegger an. Sein Dank gebühre auch dem Katastrophenschutzreferenten Gerhard Jun. „Er hat unzählige Stunden für dieses Einreichprojekt investiert. Hervorheben möchte ich auch das Entgegenkommen aller betroffenen Grundbesitzer“, so der Ortschef.

Eine Kostenschätzung für die Umsetzung des Mega-Projektes an der Gölsen steht noch nicht fest. Zu den geplanten Maßnahmen zählen Dämme, Gerinneaufweitungen, Hochwasserschutzmauern und Brückenneubau.