Kleinzell

Erstellt am 11. Januar 2018, 05:38

von NÖN Redaktion

Infrastruktur in der Gemeinde soll verbessert werden. In Kleinzell werden heuer weitere Sanierungen bei Kanal und Wasser sowie in der Volksschule in Angriff genommen.

„Im Laufe des Juni wird die Belegung wieder gesteigert, im Sommer oder Frühherbst wieder die Vollbelegung angestrebt“, beschreibt Sprecher Josef Kalina die aktuelle Auslastung des idyllisch gelegenen Kurhotels Salzerbad (Bild). privat  |  NOEN

Das Budget sowie einige Beschlüsse für die Umsetzung wichtiger infrastruktureller Maßnahmen standen auf der Tagesordnung der letzten Gemeinderatssitzung.

Einstimmig beschlossen wurde der Voranschlag der Gemeinde Kleinzell für das Jahr 2018. „Hier sind unter anderem erforderliche Sanierungsmaßnahmen in der Volksschule beziehungsweise bei Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlage als große Kostenpunkte enthalten“, sagt Bürgermeister Reinhard Hagen. Ebenso einstimmig getroffen wurden unter anderem die Auftragsvergaben an die bestbietenden Firmen bezüglich dieser Arbeiten.

Auch die Fortführung des Ausbaus diverser Infrastrukturmaßnahmen beim neuen Bauhof der Gemeinde, wie Wasser- und Kanalanschluss, Elektrik und anderes mehr, sind geplante Arbeiten in diesem Jahr.

Betreubares Wohnen soll ebenso starten

In den Berichten wurde von Hagen ganz besonders der heuer geplante Beginn der Bauarbeiten zum Betreubaren Wohnen in Kleinzell erwähnt. „Daneben soll nach der für die jüngste Generation sowie für Jungfamilien wichtigen Fertigstellung des Kindergartenzubaus im Jahr 2017 und der geplanten Volksschulsanierung im Jahr 2018 auch für die älteste Generation ein wichtiger Infrastrukturschritt in Kleinzell umgesetzt werden, um einen für alle Generationen lebenswerten Ort zu erhalten und Abwanderungen zu unterbinden“, so der Bürgermeister.

Ein weiterer wichtiger Punkt war eine Vereinbarung, die das Aufstellen von Wahlplakaten im Gemeindegebiet verhindern soll. Diese Maßnahme, die auf Vorschlag von Hagen seit 2010 durch die Fraktionen der ÖVP sowie der SPÖ in Kleinzell ohnehin bereits bei allen Wahlen umgesetzt wurde, hatte bis 2015 jedenfalls die Verschandelung der Landschaft des Kur- und Erholungsortes Kleinzell mit einer Plakatflut vor den diversen Wahlen unterbunden. Hagen: „Leider wird seit 2015 dies nur von zwei der drei im Gemeinderat vertretenen Fraktionen, nämlich ÖVP und SPÖ, einerseits als Sparmaßnahme, andererseits eben als Erhaltungsmaßnahme des schönen Ortsbildes umgesetzt. Diese Vereinbarung wurde bei der letzten Gemeinderatssitzung auch nur von den Vertretern dieser beiden Fraktionen abgesegnet.“