Yspertal

Erstellt am 14. November 2017, 05:01

von Anna Faltner

„Gäste wollten keine Hunde beim Essen“. Nach viel Kritik bekommt Forellenhof-Wirt Arthur Hasreiter jetzt Unterstützung von Wirte-Fachmann Mario Pulker.

Vierbeiner müssen draußen bleiben...  |  Vitaly Titov/Shutterstock

Kein Zutritt für Vierbeiner im Gasthaus Forellenhof. Das Hundeverbot von Gastwirt Arthur Hasreiter schlug nach dem NÖN-Bericht im Internet hohe Wellen. Sowohl Befürworter als auch Gegner des Verbots beteiligten sich an der Diskussion. Laut Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, ist diese Debatte schon fast vergleichbar mit jener zwischen Rauchern und Nichtrauchern.

Zum Thema „Hunde in Lokalen“ gibt es gesetzliche Vorschriften. „Natürlich darf man sie hineinlassen. Allerdings dürfen sie nicht in die Küche oder hinter die Schank“, erklärt Pulker. In höherklassigen Restaurants und vor allem in Wien sei es mittlerweile sogar üblich, dass Hunde draußen bleiben müssen.

Hundeverbot war die richtige Entscheidung

„Ich verstehe die Einstellung des Wirtes total, weil wir es selbst auch ähnlich handhaben“, erzählt der Fachmann. Denn im „Hotel Restaurant Donauterrasse“ in Schönbühel dürfen die Vierbeiner nur untertags ins Speiselokal. Im Abend-Restaurant gilt Hundeverbot. Die Entscheidung dazu trafen die Gäste. „Wir haben mehrfach Beschwerden von hundelosen Gästen bekommen. Die wollten keine Hunde beim Essen.“

Forellenhof-Wirt Arthur Hasreiter war von den Reaktionen positiv überrascht: „Eigentlich habe ich nur erfreuliche Rückmeldungen bekommen.“ Denn vor der medialen Präsenz des Themas hagelte es lediglich Kritik für das Hundeverbot. Für ihn steht fest: Mit dieser Regelung hat er das Richtige getan. Dankbar sind ihm dafür vor allem auch seine Mitarbeiter.

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