Ybbs an der Donau

Erstellt am 17. April 2018, 04:32

von Jutta Streimelweger

Body-Cams zur Überwachung des „Bermuda-Dreiecks“. Security-Personal wird künftig mit Kameras am Körper ausgestattet sein, um so Hemmschwelle zur Gewalt zu erhöhen.

Nach der Besprechung: Peter Kashofer von der Ybbser Polizei, Walter Lenhardt von McDonalds, Berglands Sicherheitsgemeinderat Harald Eckelsberger, Mario Plotz von Excalibur, Christoph Datler vom Cocktails, Heinrich Achleitner von der Ybbser Polizei, Manuela Pils von McDonalds, der Ybbser Sicherheitsgemeinderat Ernst Simmer, Rudolf Heimberger vom Roadhouse, Peter Birbaumer, Tobias Weisenbacher, Artan Berisha, Karl Draxler vom Pulverfass, Herbert Bernreiter und Kriminaldienstreferent Herbert Oberklammer.  |  privat

In zehn Jahren nahm die Polizei rund 680 Körperverletzungen im „Bermuda-Dreieck“ zwischen Roadhouse, Excalibur, Cocktails und Pulverfass auf. „Damit liegt dieser Brennpunkt auf dem fünften Platz in ganz Niederösterreich“, zieht Kriminaldienstreferent Herbert Oberklammer traurige Bilanz. Um die Gewalt vor Ort einzudämmen, gab es nun ein Treffen zwischen Lokal-Inhabern und Exekutive, welches überaus erfolgreich verlief: „Die Besprechung war sehr positiv. Wir ziehen alle an einem Strang.“

Als konkrete Maßnahmen sollen daher in Kürze Body-Cams für das Security-Personal folgen – kleine Kameras, die am Körper des Wachpersonals sichtbar befestigt sind. Kommt es zu einer brenzligen Situation, so kann der Security einen Knopf betätigen und das Videomaterial wird gesichert. „Dadurch soll zum einen die Aufklärung von Fällen erleichtert werden, aber auch generell die Hemmschwelle für Gewalt steigen“, betont Oberklammer gegenüber der NÖN.

Derzeit laufen auch Überlegungen die Parkflächen der Lokale per Video zu überwachen. Ob das tatsächlich umgesetzt wird, ist derzeit noch offen.

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