Erstellt am 10. Januar 2018, 05:00

von Denise Schweiger

„Sicherheit der Pendler steht an erster Stelle“. Gefährliche Bushaltestation zwischen Zelking-Matzleinsdorf und St. Leonhard soll mit Straßenlaterne sicherer werden.

Gerhard Bürg übt Kritik an der Kostenbeteiligung der Gemeinde.  |  Gleiß

Das Klärwärterhaus und das Buswartehäuschen Hofstetten-Anzenberg beschäftigte bei der vergangenen Gemeinderatssitzung die Zelking-Matzleinsdorfer Politik.

Pendler stehen im Dunkeln

Die Pendler sind dort zwar vor Wind und Wetter geschützt – allerdings ohne Beleuchtung im Dunkeln. Dass an dem Kreuzungs- und Haltestellenbereich keine Straßenlaterne installiert ist, hatte bereits einige Konsequenzen: Viele Verkehrsunfälle ereigneten sich schon dort, sogar ein Menschenleben forderte die unsichere Stelle.

Nicht auch zuletzt, weil sich wenige Autofahrer an die 70er-Begrenzung halten. Eine Straßenlaterne soll jetzt die Sicherheit erhöhen, wie der Gemeinderat beschloss. „Die Sicherheit der Pendler steht ganz klar an erster Stelle“, meint VP-Ortschef Gerhard Bürg. Sobald es die Witterung zulässt, startet die Installation der Beleuchtung: „Die Lampe wurde bestellt und ist auch schon da. Sobald das Wetter mitspielt, beginnen die Arbeiten.“

„Die Sicherung des Klärwärterhauses ist nicht völlige Gemeindezuständigkeit. Wir werden eine Lösung finden.“Gerhard Bürg, VP-Ortschef

Der Gemeinderat beschloss die Aufstellung der Beleuchtung einstimmig – aber mit der Bedingung, dass der Bürgermeister das Gespräch mit Genossenschaftsobmann Reinhold Wieland sucht. Denn: Die Stromkosten möchte die Gemeinde Zelking-Matzleinsdorf nicht alleine tragen. In dem Klärwärterhaus nebenan wurde nämlich auch schon einmal eingebrochen. Die Beleuchtung würde demnach nicht nur den Verkehr sichern, sondern auch potenzielle Einbrecher abschrecken.

Dass betreffend den Stromkosten eine Regelung getroffen werden muss, ist für Bürg eine klare Sache.

„Die Sicherung des Klärwärterhauses ist nicht völlige Gemeindezuständigkeit. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir da eine Lösung finden werden, die für alle passt“, zeigt sich der Ortschef optimistisch.