Perchtoldsdorf

Erstellt am 12. Januar 2018, 05:07

von NÖN Redaktion

Nach Arbeitsunfall: Mann sagt „Danke“ an die Retter. Nach einem schweren Arbeitsunfall war ein Rot-Kreuz-Team rasch zur Stelle. Jetzt gab’s ein Wiedersehen.

Manfred Suchanek – hier mit seiner Lebensgefährtin – bedankte sich bei seinen Rettern Thomas Weber, Alexander Steppan und Cornelia Haberhofer.  |  NOEN, Rotes Kreuz Mödling

Am 2. Dezember 2017 wurde der Rot-Kreuz-Rettungswagen aus Perchtoldsdorf zu einem Arbeitsunfall alarmiert. Manfred Suchanek (52) aus Brunn am Gebirge war bei Arbeiten in der Mittelschule Perchtoldsdorf mit der Hand in eine Kreissäge geraten und zog sich dabei schwere Schnittverletzungen zu.

Da ein Fingerglied abgetrennt wurde, musste der Patient nach der Erstversorgung schnellstmöglich auf eine Spezialabteilung transportiert werden. „Es war gar nicht so leicht, für den Patienten eine geeignete Unfallabteilung zu finden“, erinnert sich Sanitäter Alexander Steppan. „Vom Unfallkrankenhaus Meidling wurden wir zunächst aus Kapazitätsgründen abgelehnt, aber in Zusammenarbeit mit den Leitstellen Wien und Niederösterreich konnte letztendlich die Versorgung im AKH Wien ermöglicht werden.“

Der Patient bemerkte trotz seiner schweren Verletzung die intensiven Bemühungen des Rettungsteams. Grund genug für ihn, um sich nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus bei seinen Rettern zu bedanken.

Nunmehr traf Suchanek wieder auf das Rot-Kreuz-Team Alexander Steppan, Thomas Weber und Cornelia Haberhofer – dieses Mal aber unter erfreulicheren Umständen. „Natürlich setzen wir uns für jeden Patienten ein“, meinte Einsatzfahrer Thomas Weber. „Aber wenn man nach einem erfolgreichen Einsatz auch noch die Dankbarkeit eines Patienten erleben darf, ist das auch für uns etwas ganz Besonderes.“