Altlengbach

Erstellt am 09. Januar 2018, 05:15

von Renate Hinterndorfer

Daniel Kosak: „Es ist eine spannende Aufgabe“. Nach 14 Jahren beim Gemeindebund ist Daniel Kosak jetzt Pressechef von Ministerin Elisabeth Köstinger.

Daniel Kosak, der neue Pressechef von Bundesministerin Elisabeth Köstinger.  |  NOEN, Christian Lendl

Das neue Jahr beginnt für den Altlengbacher Vizebürgermeister Daniel Kosak mit einer neuen beruflichen Herausforderung: Der bisherige Kommunikationsleiter des Gemeindebundes ist Pressechef bei Landwirtschafts- und Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) geworden. Am 2. Jänner hatte er seinen ersten Arbeitstag.

„Es ist alles sehr schnell gegangen“, erzählt der 45-Jährige: „In der Woche vor Weihnachten hat mich Elisabeth Köstinger angerufen und gefragt, ob mich die Tätigkeit interessiert. Am 24. Dezember habe ich zugesagt.“

Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, gibt Kosak zu: „Ich hatte beim Gemeindebund keinerlei Unzufriedenheit, ich war dort vollkommen glücklich und hätte das noch viele Jahre weitergemacht. Und ich weiß, was mich im Kabinettsjob erwartet.“ Er wolle weder seine Familie vernachlässigen, sagt der dreifache Vater, noch seine Tätigkeit als Vizebürgermeister in Altlengbach aufgeben. „Ich habe gesagt, wenn ich die Arbeit im Ministerium mache, dann müssen wir einen Weg finden, dass ich alles unter einen Hut bringen kann.“

„Kein anderes Ressort und keine andere Person wäre für mich in Frage gekommen.“ Daniel Kosak zu seiner Tätigkeit als Pressesprecher von Ministerin Elisabeth Köstinger

Kosak kennt Köstinger schon seit einiger Zeit, man habe sich immer wieder ausgetauscht. Nach einer kurzen, intensiven Nachdenkphase hat sich Daniel Kosak für den Job bei der Ministerin entschieden: „Die Chance, mit Elisabeth Köstinger zu arbeiten, war letztlich zu verlockend. Kein anderes Ressort und keine andere Person wären für mich denkbar gewesen. Das sind alles Themen, die mich interessieren, ländlicher Raum, Energie, Tourismus. Es ist eine spannende Aufgabe, die Themen Umweltpolitik und Energiepolitik thematisch zusammenzuführen, das ist schon eine tolle Sache.“ Der Gemeindebund habe sich sehr kooperativ verhalten, die Auflösung des Arbeitsverhältnisses sei in vollem Einvernehmen erfolgt, ist Kosak erleichtert.

Der familiäre organisatorische Abstimmungsaufwand steige durch seine neue Arbeit: „Aber wir sind gut eingespielt, meine Frau ist sehr unterstützend.“ Und im Kabinett der Ministerin arbeite ein gutes Team mit jungen Leuten.

Seine Tätigkeit als Altlengbacher Vizebürgermeister wird Daniel Kosak weiterhin ausüben, er sei Bürgermeister Michael Göschelbauer im Wort. Man werde einige Prozesse umorganisieren. Auch als Obmann der Mittelschule Laabental wird Daniel Kosak weiter tätig sein.