Eichgraben

Erstellt am 09. Januar 2018, 05:32

von Andrea Stoiser

Samariter suchen Helfer. 5.000 Fahrten absolvierte der Samariterbund im Vorjahr. Vier hauptamtliche und 27 freiwillige Mitarbeiter sind im Einsatz.

Bürgermeister Martin Michalitsch bedankte sich wieder beim Team des Samariterbundes für seinen Einsatz, im Bild mit Rainer Krupicka, Manuel Derkits, Albert Foff und Felix Holzeis (v.l.).  |  NOEN

18 Rettungs- und Notfallsanitäter der Rettung sorgten am Silvesterwochenende für die Sicherheit der Bevölkerung in Eichgraben und den umliegenden Gemeinden. „Die zahlreichen Einsätze führten uns neben Eichgraben nach Pressbaum, Klausen-Leopoldsdorf, Wolfsgraben, Rappoltenkirchen, Sieghartskirchen und Maria-Anzbach“, berichtet Obmann Philipp Schmid. Speziell ein Einsatz forderte eines der Rettungsteams ganz besonders. „Ein Patient aus Sieghartskirchen konnte gemeinsam mit dem Roten Kreuz Sieghartskirchen erfolgreich wiederbelebt werden. Nach der Stabilisierung durch den Notarzt wurde er mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen“, so Schmid.

5.000 Fahrten im Jahr 2017

Im Jahr 2017 absolvierte der Samariterbund Eichgraben etwa 5.000 Fahrten, davon drei Viertel Krankentransporte und der Rest Rettungseinsätze. Das Jahrespensum wurde von vier hauptamtlichen und 27 freiwilligen Mitarbeitern - alle ausgebildete Sanitäter – abgearbeitet. Zurzeit versehen sieben Zivildiener ihren Dienst auf der Rettungsstelle. Mit fünf Autos werden 250.000 Kilometer im Jahr gefahren. Die Rettungsstelle ist täglich rund um die Uhr mit mindestens zwei Sanitätern besetzt. Zehn Kinder und Jugendliche sind bei der Rettungsjugend.

„Freiwillige werden immer dringend gesucht“, berichtet der Obmann. Geboten werden eine fundierte Ausbildung zum Rettungssanitäter und ein gutes Arbeitsklima. Seit über einem Jahr gibt es den Verein „Unsere Rettung“, der die Rettungsstelle finanziell unterstützt. Obmann Alfred Rosner und Monika Neubauer konnten bereits 270 Mitglieder gewinnen, die jeweils 25 Euro Mitgliedsbeitrag zahlen, der ganze Betrag kommt der Rettung zu Gute. Interessierte können unter unsere.rettung@gmx.at Mitglied werden.

„Freiwillige werden immer dringend gesucht“

„Seit einigen Jahren organisieren wir auch regelmäßig einen kleinen Zivi-Empfang, um die Leistungen der Zivildiener zu würdigen und ihnen auch offiziell Danke zu sagen“, sagt Philipp Schmid. Zu diesem Anlass überbringt Bürgermeister Martin Michalitsch immer gerne Pizzen, die sogenannte „ZiviPizza“.