Erstellt am 13. Februar 2018, 07:39

von Christine Hell und Renate Hinterndorfer

Wirbel um Fuchsjagd: Arzt attackiert Jäger. Laabener Tierarzt fordert ein Verbot zum Jagen der Füchse und nennt Jäger „Hobbymörder“. Die Jägerschaft wehrt sich gegen die Attacke.

Symbolbild  |  Miroslav Hlavko/Shutterstock.com

„Gerade für die grausame Jagd im Winter auf Füchse, mitten in der Paarungszeit, müssen immer wieder die längst widerlegten Ausreden Fuchsbandwurm, Schutz des Niederwilds oder Tollwut herhalten“, wettert der Laabener Tierarzt Franz-Joseph Plank. Dass es sich dabei um nichts anderes als die primitive Lust am Töten unschuldiger, wehr- und chancenloser Lebewesen handelt, werde verschwiegen.

Dass es kürzlich eine Fuchsjagd in Laaben gab, bringt Plank auf die Palme. Er fordert ein Verbot der Fuchsjagd.

„Das ist die primitive Lust am Töten unschuldiger Lebewesen.“ Tierschützer Franz-Joseph Plank, Laaben

Die Jägerschaft lässt die Kritik nicht auf sich sitzen: „Es macht Sinn, den Fuchs zu bejagen, weil damit die Artenvielfalt in der Natur gewährleistet wird, man Niederwild wie Hasen, Fasan und Rebhühner weiterhin in der Natur antreffen wird“, sagt etwa Joe Kaiblinger.

Auch Bauern und Freilandhühnerhalter seien daran interessiert, dass Fuchs und Co. zahlenmäßig in Schach gehalten werden: Denn jeder, der schon einmal Hahn und Hennen Freilandhaltung angedeihen ließ, hat schon die Erfahrung gemacht, dass Fuchs und Marder innerhalb weniger Stunden für einen leeren Hühnerstall sorgen können.“