St. Pölten

Erstellt am 08. Januar 2018, 15:00

von Daniel Lohninger

Bischof Küng rechnet bald mit Nachfolger. Vor bald drei Jahren reichte der St. Pöltner Bischof seinen Rücktritt ein. 2018 könnte der Wechsel erfolgen, erklärt Klaus Küng im NÖN-Interview.

Bischof Klaus Küng  |  NOEN, Erich Marschik

Mit Erreichen des 75. Lebensjahres reichte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng im Vatikan sein Rücktrittsansuchen ein. Im September wird der gebürtige Vorarlberger sein 78. Lebensjahr vollendet haben. Geht es nach Küng, könnte dann schon ein Nachfolger in St. Pölten sitzen, wie er im NÖN-Exklusiv-Interview ankündigt: „Das Verfahren ist, denke ich, im Gange. Wie lange es genau dauert, bis mein Nachfolger feststeht, liegt nicht in meiner Hand. Es ist aber anzunehmen, dass der Wechsel im Verlaufe des Jahres geschehen wird.“

Bis zum Ende seiner Amtszeit möchte Küng seine Aufgaben als Bischof „verantwortungsbewusst wahrnehmen und dafür sorgen, dass nötige Entscheidungen nicht aufgeschoben werden.“

Auf Nachfolger warten große Aufgaben

Auf seinen Nachfolger warten laut Küng jedenfalls große Aufgaben  - nicht zuletzt aufgrund des rasanten Umbruchs von Gesellschaft und Kirche. Durch den starken Rückgang der Glaubenspraxis bei einem Großteil der Bevölkerung sieht Küng auf den nächsten Bischof eine grundlegende Neuordnung der Seelsorge zukommen, „in der der christlichen Familie und der Jugendarbeit, die eine Befähigung zum Christsein als Ziel haben sollte, eine zentrale Stellung zukommt“.

Das komplette Interview sowie einen Blick hinter die Kulissen der Bischofsentscheidung findet ihr in der Printausgabe der NÖN.