Erstellt am 17. April 2018, 02:16

von Walter Fahrnberger

Johanna Mikl-Leitner: "Es war ein sehr spannendes Jahr“. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner folgte am 19. April 2017 Erwin Pröll.

„Mein erstes Jahr als Landeshauptfrau ist viel schneller vergangen, als ich jemals gedacht habe. Es war unglaublich spannend für mich “, resümiert Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) nach einem Jahr im Amt.  |  Erich Marschik

Es war am 19. April 2017, als Johanna Mikl-Leitner (54, ÖVP) im Landtag zur Nachfolgerin von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) und damit zur ersten Landeshauptfrau von Niederösterreich gewählt wurde. Am kommenden Donnerstag feiert die Landeschefin nun ihr einjähriges Amtsjubiläum.

„Mein erstes Jahr als Landeshauptfrau ist viel schneller vergangen, als ich jemals gedacht habe. Es war ein unglaublich spannendes Jahr für mich, in dem wir viel erreicht haben“, resümiert Mikl-Leitner. Dafür würden auch die Zahlen sprechen: So liegt das Wirtschaftswachstum in Niederösterreich mit 3,3 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt und auch die Arbeitslosigkeit sinkt rasant.

Mikl-Leitner will neue Ziele verfolgen

Neben Tausenden Terminen im ganzen Land, unzähligen Sitzungen und einem enormen Arbeitspensum war natürlich die Landtagswahl am 28. Jänner dieses Jahres einer der Höhepunkte. Dabei konnte Mikl-Leitner mit ihrer Landes-ÖVP die absolute Mehrheit verteidigen. Deshalb gehe es für sie jetzt auch darum, den Vertrauensvorschuss durch ihre Arbeit und ihren Einsatz zurückzugeben. Besonders stolz ist sie dabei auf ihren Mann und die beiden Töchter, die sie seit dem ersten Tag tatkräftig unterstützen.

Bei ihrem Vorhaben, das Land zu gestalten, will Mikl-Leitner neue Schwerpunkte setzen und neue Ziele verfolgen. Dabei verfolgt die Landeshauptfrau den viel propagierten Stil des Miteinanders, der ihrer Meinung nach sowohl im Wahlkampf als auch in der täglichen Arbeit funktioniert: Dass sowohl mit der SPÖ als auch mit der FPÖ ein Arbeitsübereinkommen zustande gekommen ist, sei einzigartig in Österreich.

Zu ihren vielen Vorhaben der kommenden Jahre zählt der Ausbau der Digitalisierung sowie die Konsolidierung des Landesbudgets bis zum Jahr 2021.