Erstellt am 07. Januar 2018, 07:02

von APA Red

FPÖ-Landbauer ist der jüngste Spitzenkandidat. 31-Jähriger wurde im Oktober anstelle von Landesparteiobmann Rosenkranz nominiert.

Udo Landbauer  |  APA (AFP/Archiv)

Udo Landbauer (FPÖ) ist der jüngste der Spitzenkandidaten für die niederösterreichische Landtagswahl am 28. Jänner. Seine am 23. Oktober bekannt gegebene Nominierung kam überraschend, war doch eigentlich Landesparteiobmann Walter Rosenkranz vorgesehen. "Mit viel Freude und Demut" habe er zugesagt, betonte der 31-Jährige.

Rosenkranz, der nach der Nationalratswahl auf Wunsch von Parteichef Heinz-Christian Strache in der Bundespolitik blieb, hatte Landbauer selbst vorgeschlagen. Er attestierte der neuen Nummer eins im Wahlkampf bei der Präsentation großes politisches Talent und Dynamik.

In der Diktion von Parteikollegen bezeichnete der Spitzenkandidat in der Folge Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) als "Moslem-Mama", die den "Auftrag zur Islamisierung unserer Kleinsten" gebe. Zudem forderte er für die FPÖ das Wohnbaureferat.

Geboren wurde Udo Landbauer am 12. April 1986 in Neunkirchen. Nach der Matura 2005 am Militärrealgymnasium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt studierte er von 2006 bis 2010 Rechtswissenschaften an der Universität Wien und 2013 bis 2015 am FH Campus Wien Management (Masterstudium). Von 2001 bis 2010 jobbte er saisonal als Skilehrer am Semmering.

Politisch engagierte sich der Landtagsabgeordnete, seit 2007 Bezirksparteiobmann Wiener Neustadt, u.a. im Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ), wo er Landesobmann (2005 bis 2010) und Generalsekretär sowie Büroleiter (2006 bis 2012) war und seit 2012 Bundesobmann ist. Weiters war Landbauer politischer Referent und Büroleiter im Klub der Freiheitlichen Landtagsabgeordneten und Gemeinderäte in Wien, von 2010 bis 2013 und wieder seit 2016 ist er Stadtrat (zuständig für Sicherheit, Sport, Jugend und Markt) in Wiener Neustadt. Am 7. November 2013 wurde Landbauer als Mitglied des NÖ Landtages angelobt.