Erstellt am 09. Januar 2018, 01:27

von Daniel Lohninger

Bergerlebnis soll zur Marke werden. Zusammenarbeit von neun Ski-Gebieten soll bis 2023 intensiviert werden.

Das Hochkar ist eines der neun Ski-Gebiete, die im Netzwerk „Bergerlebnis in Niederösterreich“ zumindest bis 2023 gemeinsame Sache machen.  |  Ludwig Fahrnberger

Vor fünf Jahren startete das Land NÖ das „Bergerlebnis in Niederösterreich“ (BIN 2018). Unter Federführung der Ecoplus wurden hier neun Ski-Gebiete in ein Netzwerk zusammengeführt: Annaberg, Göstling, Lackenhof, Mitterbach, Mönichkirchen, Puchberg, Reichenau, Semmering und St. Corona.

Die Beratergruppe Neuwaldegg evaluierte dieses fast 1,9 Millionen Euro teure Programm und empfiehlt die Fortführung und Vertiefung. BIN 2018 haben nicht nur neue touristische Netzwerke etabliert, sondern auch den Erfahrungsaustausch zwischen den Ski-Regionen gefördert und die Entwicklung differenzierter Angebote unterstützt. So setzt St. Corona jetzt auf ganzjährige Angebote für Familien, während am Hochkar der Sommerbetrieb durch die 360°-Skytour angekurbelt wurde.

Helmut Miernicki, Petra Bohuslav und Markus Redl (von links) führen den Ski-Gebiet-Verbund Bergerlebnis fort.  |  NLK/Burchhart

„Das touristische Bergerlebnis ist in einem starken Wandel begriffen. Diesen Weg wollen wir mit einem neuerlichen Programmauftrag weitergehen“, erklärt Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. In den nächsten fünf Jahren werden in BIN 2023 auch die Ergebnisse der Evaluierung einfließen. So soll ein Marketingverbund „Bergerlebnis“ entstehen und das Projekt „Die Alpineure“, bei dem es um den Erfahrungsaustausch von Unternehmen in den neun Ski-Gebieten geht, forciert werden.

Ziel ist es aber auch, dass die touristischen Angebote in den Destinationen erweitert und an die Kundenbedürfnisse angepasst werden. Vor allem zu den Schwerpunkten Wandern und Mountainbike sollen neue Leuchtturmprojekte entwickelt werden.

Markus Redl wird auch in Zukunft das Bergerlebnis zentral koordinieren, kündigt Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki an. Finanziert wird das Projekt auch in den nächsten fünf Jahren von Ecoplus.