St. Pölten

Erstellt am 14. Februar 2018, 08:01

von NÖN Redaktion

Einheitlicher Jugendschutz in Bundesländern bis Sommer?. Ministerin Bogner-Strauß möchte bis April Einvernehmen über künftige Regelungen erzielen.

Symbolbild  |  AstroStar/Shutterstock.com

In Niederösterreich dürfen 14-Jährige bis 1 Uhr in der Nacht wegbleiben. Im Nachbarbundesland Steiermark hingegen nur bis 23 Uhr.

Dieses Beispiel, das das Familien- und Jugendministerium anführt, soll es nach dem Willen von Familien- und Jugendministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP), einer Steirerin, aber nicht mehr allzu lange geben. Ihr erklärtes Ziel ist eine Vereinheitlichung unterschiedlicher Jugendschutzvorschriften in den Bundesländern bis zum Sommer. Sie möchte bis Ende April dazu eine Übereinkunft mit den Jugendreferenten der Länder erzielen.

Das hat die Ministerin am Dienstag in einem Gespräch mit SPÖ-Jugendsprecherin Eva-Maria Holzleitner in Aussicht gestellt. Von SPÖ-Seite gibt in dieser Frage Unterstützung für die ÖVP-Ministerin. Diese solle zügig eine Einigung über einheitliche Jugendschutzregeln herbeiführen.

Eine Harmonisierung der Jugendschutzbestimmungen der Bundesländer sei „längst überfällig“, meint SPÖ-Mandatarin Holzleitner. Bisher sei dies aber von den zuständigen ÖVP-Ministerinnen nicht auf Schiene gebracht worden. Jedenfalls ist es jetzt ausdrücklicher Wille der ÖVP-Ressortchefin, endlich eine Vereinheitlichung zu schaffen.