Erstellt am 13. Februar 2018, 17:06

von NÖN Redaktion

25 Millionen für Arzt-Lehrpraxen. Bund, Länder, Sozialversicherung und Ärzte bemühen sich um mehr Hausarzt-Ordinationen.

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Die Probleme um unbesetzte Kassenarzt-Ordinationen vor allem auf dem Land auch in Niederösterreich führt jetzt zu neuen Anstrengungen. Bund, Sozialversicherung und Länder investieren bis 2020 in Summe 25 Millionen Euro, damit die Ausbildung junger Allgemein-Mediziner in sogenannten Lehrpraxen vorangetrieben wird. Das wurde am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Sozial-und Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ)in Wien verkündet.

Das sei eine Maßnahme, um das Hausarztsystem zukunftsfit zu machen, meinte Hauptverbands-Chef Alexander Biach. Für 450 Jungärzte in Lehrpraxen soll dabei die Ausbildung ein halbes Jahr unterstützt werden.

Damit soll die praktische Ausbildung von den Spitälern in die Lehrpraxen und Ordinationen verlagert werden. Das sei ein Beitrag zur wohnortnahen medizinischen Versorgung von Patienten.