Erstellt am 12. Dezember 2017, 08:25

Jugend im Roten Kreuz feiert 40-jähriges Jubiläum. Im kommenden Jahr wird das 40-jährige Jubiläum des Bestehens der Jugendgruppen im Roten Kreuz Niederösterreich gefeiert.

Beim Roten Kreuz können junge Menschen coole Projekte umsetzen, helfen und Freunde finden.  |  RKNOE/ A. Zehetner

Jugendliche und junge Erwachsene bilden eine wichtige Säule im Österreichischen Roten Kreuz. Junge Menschen setzen sich für andere ein – jeden Tag.

In den vergangenen Jahren zeigte das Rote Kreuz gerade in der Jugendarbeit mit einem vielfältigen Programm, dass es beim Roten Kreuz viele coole Projekte gibt, bei denen junge Menschen mitmachen können. Denn um sich sozial zu engagieren, muss man nicht die ganze Welt retten, auch die kleinen Dinge zählen. Die Jugendlichen des Roten Kreuzes zeigen, wie es geht.

Die Jugend beim Roten Kreuz in Zahlen

Jugendarbeit beim Roten Kreuz besteht in Form der Jugendgruppen seit genau 39 Jahren. Aus diesem Grund wird das Jahr 2018 auch für das Rote Kreuz Niederösterreich das „Jahr der Jugend“ sein, denn jetzt heißt es feiern: 40 Jahre Jugend im Roten Kreuz. Bei den Jugendaktivitäten im Rahmen dieser Gruppen stehen einerseits Spaß und gemeinsame Aktivitäten, andererseits die Förderung des Interesses an humanitären Themen und Projekten sowie das spielerische Erlernen von Erster Hilfe im Vordergrund. Die Gruppen kommen nicht nur regelmäßig zusammen, sondern es werden auch gemeinsame Aktivitäten wie Erste-Hilfe-Bewerbe oder diverse soziale Aktivitäten organisiert.

„Jugendarbeit ist Zukunftsarbeit“, erklärt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Unsere Jugendgruppenbetreuer sind alle freiwillig tätig und tragen die Idee des Rote Kreuzes weiter. Ich bin sehr stolz auf das hohe Engagement.“
Dabei stehen die Weitergabe von humanitären Werten, eine Lebenseinstellung, die auf Respekt und Wertschätzung gründet, sowie das Kennenlernen der Rotkreuz-Arbeit im Zentrum. „Viele Programme werden auch Jugendlichen außerhalb unserer Jugendgruppen angeboten“, erzählt Landesjugendreferentin Anna Neuninger, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Von Schulaktionstagen bis hin zur Unterstützung bei sozialen Projektideen von Jugendlichen ist die Palette breit.“

Starkes Zeichen: Die Jugend beim Roten Kreuz.  |  RKNOE/B. Chambres

Um dies alles Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es ein dichtes Netz an Jugendgruppenbetreuern und Jugendgruppenleitern im Roten Kreuz Niederösterreich. Kürzlich konnten 47 neue Betreuer in der Zentrale des Roten Kreuzes in Tulln begrüßt werden. „Als Rotes Kreuz ist es uns wichtig, dass unsere freiwilligen Jugendgruppenbetreuer ein gutes Handwerkzeug mit auf den Weg bekommen“, meint Schmoll. „Sie sind es schließlich, die in vielen Stunden ihres Tuns die Verantwortung für etwas enorm Wichtiges tragen – und zwar für das Wohlbefinden unserer Kinder und Jugendlichen. Eltern können sich darauf verlassen, dass unsere gut ausgebildeten Jugendgruppenbetreuer stets Wert darauflegen, beste Rahmenbedingungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten.“

Hier wird klar: Helfen macht Freu(n)de

„Hier wird eines klar: Helfen macht Freu(n)de“, erzählt Neuninger. „In den Jugendgruppen können die Kids viel erleben – von der altersgerechten Ersten Hilfe über die Umsetzung von sozialen Projekten auf lokaler Ebene bis hin zu internationalen Austauschprogrammen.“
Derzeit werden Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren direkt an den Rotkreuz-Bezirksstellen betreut. Die Voraussetzungen, um in der Jugendarbeit als Betreuer aktiv zu werden, sind Offenheit, Verantwortungsbereitschaft, Enthusiasmus und Kontaktfähigkeit, außerdem ist ein Mindestalter von 16 Jahren vorgesehen. Interessenten bitte hier melden:
jugendservice@n.roteskreuz.at

Diese Seite erscheint im Rahmen einer Kooperation mit dem Roten Kreuz NÖ.