Update am 20. Dezember 2017, 08:39

von NÖN Redaktion

Diözesen auf der Suche nach den besten Pfarrmedien. Erstmals schreiben die Diözese St. Pölten und die Erzdiözese Wien gemeinsam den Pfarrmedienwettbewerb aus.

Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Klaus Küngfreuen sich aufzahlreiche Einsendungen aus den Pfarren.  |  NOEN, W. Zarl

„Der Bewerb ist nicht nur eine Leistungsschau, sondern auch Dank und Anerkennung für die Bewältigung dieser unverändert wichtigen Aufgabe: die Frohe Botschaft hinauszutragen in die Welt“, meint der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn anlässlich des Pfarrmedienwettbewerbs, der heuer erstmals gemeinsam von der Diözese St. Pölten und der Erzdiözese Wien ausgeschrieben wird.

Der Wettbewerb will Leistungen der Pfarren auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit würdigen. Ausschreibung, Anmeldung, Einreichung und Preisverleihung finden zur gleichen Zeit statt, die Preise werden aber nach Diözese getrennt vergeben.

„Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wesentlicher Bereich des pfarrlichen Geschehens und verändert sich laufend“, erklärt auch der St. Pöltner Bischof Klaus Küng. Klassische Pfarrmedien wie das Pfarrblatt, die Pfarrzeitung oder Plakate werden so immer mehr von Online-Angeboten, sozialen Medien wie Facebook oder Twitter und Homepages begleitet.

Pro Bewerber eine Einreichung

Besonders berücksichtigt werden bei Bewerbungen die Qualität von Erscheinungsbild und Inhalt, die Ressourcen des Bewerbers und auch die Aspekte Neuevangelisierung/Mission. Bewerben können sich einzelnen Pfarren, Pfarrverbände oder überregionale Pfarrkooperation sowie Dekanate. Pro Kategorie kann jeder Bewerber ein Beispiel für pfarrliche Öffentlichkeitsarbeit einreichen.

„Wenn ich sehe, wie professionell, kreativ und optimistisch sich die Menschen in unseren Pfarren der Herausforderung stellen, ein Sprachrohr zu sein, erfüllt mich das mit großer Hoffnung und Freude“, meint Kardinal Schönborn.

www.pfarrmedienwettbewerb2018.at